Beim Förderkreis pro musica Höchstadt e.V. werden die Konzerte wieder fortgesetzt. Der Verein lädt nach fast einjähriger coronabedingter Pause ein zum Konzert mit dem Damensalonorchester „Bella Donna“.

Die 20er in den Dekaden scheinen es ja „in sich“ zu haben: Uns Heutigen zwingen sie eine pandemische Krise auf und deren Folgen, die die Gesellschaft tief verunsichern; vor hundert Jahren, in den 1920-ern, führte der Aufbruch in eine neue Zeit zu einem turbulenten „Tanz auf dem Vulkan“ in der Musik und Literatur. Man war im Begriff, eine alte Zeit zu verlassen, in der neuen aber noch nicht angekommen. Ist es heute – 100 Jahre später – anders?

Das Internationale Damensalonorchester „Bella Donna“ nimmt sich dieser „heißen“ Zeit der 1920er in einem Matinee-Konzert an: Am Sonntag, 19. September, um 11 Uhr im großen Saal der Kulturfabrik. Die Veranstaltung ist auf Corona-Normen ausgerichtet (ca. 70 Minuten, keine Pause, Eintritt nur mit 3G-Nachweis).

Das Orchester , das schon mehrfach mit großem Erfolg in Höchstadt aufgetreten ist, gastiert in der Besetzung Flöte, zwei Violinen, Violoncello , Kontrabass und Klavier. Die präsentierte Musik vertritt die großen Namen der Zeit: George Gershwin , Kurt Weill , Emmerich Kálmán, Erik Satie , Igor Strawinsky u. a. Angereichert ist das Programm mit Texten und Zitaten von Kurt Tucholsky , Frank Wedekind und Friedrich Torberg.

Karten gibt es im Vorverkauf zu 18 Euro in der Bücherstube Höchstadt (Tel. 09193-8692) sowie an der Konzertkasse zu 20 Euro. Da das Kartenkontingent begrenzt ist, wird empfohlen, den Vorverkauf zu nutzen. red