Was haben Wein, Bockbier , ein Cocktail, Jagertee und Campari mit der Politik der Ampel-Koalition gemeinsam? Sie bilden die Reimgrundlage in der neuen Version des Songs „Ein Bier auf Hartz IV “ des Höchstadter Komikers Atze Bauer.

2004 wurde der Liedermacher nach eigenen Angaben bei einem Fernsehabend zur Urfassung seines Songs inspiriert. Ihm fiel auf, dass er während eines Polittalks im Fernsehen mehr Bier konsumierte als bei nervenaufreibenden Sportübertragungen.

Am Samstag, 26. Februar, veröffentlichen „Atze Bauer & die Band mit Witz“ nun die neueste Version von „Ein Bier auf Hartz IV “ auf sämtlichen bekannten Musikplattformen im Internet, darunter Spotify. In der aktualisierten Liedfassung ist es die Ampel-Koalition, die jede Menge alkoholhaltiger Seitenhiebe einstecken muss. Um Karl Lauterbach zu ertragen, sei selbst Strohrum zu schwach und auf die Union gebe es gleich ein ganzes Glas Mariacron, heißt es beispielsweise.

Musikalisch waten Atze Bauer und seine beiden Musikerkollegen Jerry Röschmann und Eric Obst im Verlauf des über vierminütigen Lieds mehr als knietief im Alkohol. Mit Elan und Spielfreude wird mit den Protagonisten der Bundesregierung abgerechnet. Ob es sich dabei um ein Spaßlied oder um einen Song mit politischer Botschaft handelt, das muss jeder Zuhörer für sich selbst entscheiden, wie die Band sagt.

Am Sonntag, 27. Februar, findet ab 16 Uhr in der Fortuna-Kulturfabrik (Bahnhofstraße 9) in Höchstadt eine Show unter dem Titel „Ein Bier auf Hartz IV – Nicht ganz dicht ist Bürgerpflicht“ statt. In Dauerschleife wollen „Atze Bauer & die Band mit Witz“ ihren Song immer wieder spielen. Unterstützt werden sie von musikalischen Überraschungsgästen.

Übertragen wird der inoffizielle Rekordversuch aus einem Lied und vielen Bieren auf Facebook . Wer möchte, kann bei der Fortuna-Kulturfabrik vorbeischauen. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos gibt es unter www.bandmitwitz.de. red