Aufgrund einer fehlenden Schachtabdeckung ist es am Mittwoch auf der A 3 zunächst zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden gekommen. Bei einem Folgeunfall wurde dann ein Beteiligter leicht verletzt, teilt die Verkehrspolizei mit.

Der erste Unfall ereignete sich demnach um 9.55 Uhr etwa einen Kilometer nach der Rastanlage Aurach-Nord in Fahrtrichtung Würzburg. Dort hatte sich in der Baustelle auf der rechten Spur der Gullydeckel zu einem Entwässerungsschacht gelockert und wurde mitsamt der Einfassung aufgewirbelt und neben die Fahr-bahn geschleudert. Der Fahrer eines Pkw erkannte den offenen Schacht in der Fahrbahn zu spät und fuhr mit dem rechten Vorderreifen hinein. Der Sachschaden am Fahrzeug liegt bei rund 200 Euro.

Rückstau bis Tennenlohe

Zum Einbau einer neuen Schachtabdeckung musste der rechte Fahrstreifen bis 20 Uhr gesperrt werden. Der Rückstau ging über elf Kilometer bis auf Höhe Erlangen-Tennenlohe. Dort übersah um 17 Uhr ein 31-Jähriger das Stauende. Er fuhr auf einen Sattelzug auf. Sein Auto wurde bis zur Windschutzscheibe unter den Auflieger geschoben. Einen beginnenden Brand im Motorraum des Autos konnte ein zufällig vorbeifahrender ehrenamtlicher Feuerwehrmann mit dem Feuerlöscher des Sattelzuges bekämpfen Der Verursacher hatte noch Glück und kam mit nur leichten Verletzungen in eine Klinik.

Der Sachschaden an den Fahrzeugen liegt bei mindestens 21 000 Euro. Neben der Verkehrspolizei Erlangen waren die Feuerwehren Heroldsberg, Buchenbühl und die Berufsfeuerwehr Nürnberg am Unfallort , weiter der Rettungsdienst und ein Notarzt mit Rettungshubschrauber . pol