Blaich — Ein Konzert der besonderen Art präsentierte die argentinische Sopranistin Heddy Lüdden in der Blaicher Auferstehungskirche. Mit viel Pathos und Temperament interpretierte sie dabei große und bekannte Opernmelodien.
Die Zuschauer erlebten ein Rezitativ und eine Arie sowie das bekannte Lied der Susanna "Voi, che sapete, che cosa e amor" aus Mozarts "Die Hochzeit des Figaro", den verführerisch-schönen Gesang der Dalila, die den unbesiegbaren Samson das Geheimnis ihrer Stärke entlocken sollte, sowie Auszüge aus Georges Bizets "Carmen".


Kirchlicher Bezug

Dass große Opern auch einen bedeutsamen kirchlichen Bezug haben können, das bewies Heddy Lüdden bei Giaccomo Puccinis "Gianni Schicchi". Dabei geht es um den verstorbenen reichen Mann, der sein gesamtes Vermögen der Kirche vermacht hat.
Bei der Auswahl der Werke griff Heddy Lüdden die größten Erfolge heraus. Sie wählte Giacomo Puccinis weltberühmter "Madame Butterfly", Guiseppe Verdis "La forza del destino - die Macht des Schicksals" und Francesco Cileas "Adriana Lecouvreur" aus. Die größten Publikumserfolge waren zwei Werke, die eigentlich nicht zum Operngenre gehörten, aber dennoch das Konzert in einzigartiger Weise ergänzten: das Katzen-Duett aus der Feder Gioacchino Puccinis und Franz Lehars legendäre Arie der Giuditta aus der gleichnamigen Operette: "Meine Lippen, sie küssen so heiß".
Begleitet wurde Heddy Lüdden von Karsten Leykam. Er übernahm auch die Conference und erklärte dem gebannten Publikum die Handlungen der einzelnen Opern. so