Nachdem am 30. Juli die Kreisvertreterversammlung mit Neuwahlen der CSU Haßberge stattgefunden hatte, lud CSU-Kreisvorsitzender Steffen Vogel bereits zur ersten Sitzung des neu gewählten Vorstandes nach Zeil ein. Vogel zeigte sich sehr zufrieden mit dem neu gewählten Spitzengremium, da einerseits die Hälfte der Mitglieder der Führungsriege mit Frauen besetzt worden sei und andererseits erneut junge CSU-Kräfte in den Vorstand eingebunden worden seien.

Mit der 31-jährigen Dritten Bürgermeisterin von Königsberg und Bundestagslistenkandidatin Stefanie Hümpfner wurde eine junge Frau als Stellvertreterin neu gewählt. Mit dem 18-jährigen Jonas Weinhold aus Zeil und dem 25-jährigen Zweiten Bürgermeister von Sand, Julian Müller, gebe es zwei weitere Hoffnungsträger als Beisitzer, sagte Vogel und betonte, dass es dem CSU-Kreisverband darum gehe, junge Menschen dazu zu motivieren, in ihren Städten und Gemeinden Verantwortung zu übernehmen.

Trotz einer notwendigen Erneuerung dürfe man die langjährigen Verantwortungsträger nicht vergessen, sagte Vogel weiter. In Anerkennung der großen Verdienste für die Partei verlieh MdL Steffen Vogel zusammen mit MdB Dorothee Bär Siegfried Schneider aus Schweinshaupten und Wolfgang Kunzmann aus Zeil die silberne Ehrenraute, die höchste Auszeichnung, die der Kreisverband vergeben kann. Schneider war von 1985 bis 1989 Schriftführer im CSU-Ortsverband Bundorf, ehe dieser im Jahr 1989 den Ortsverband übernommen hat und bis 2017, damit 28 Jahre, führte. MdB Dorothee Bär hob das besondere Engagement von Schneider heraus. Er habe in der Flächengemeinde über drei Jahrzehnte die Fahne der CSU hochgehalten und damit allein bei acht Bundestags- und sechs Landtagswahlkämpfen die Organisation vor Ort übernommen. Wolfgang Kunzmann wurde die silberne Ehrenraute verliehen für sein herausragendes Engagement als Vorsitzender der Senioren-Union. Vogel lobte Kunzmann „für seine unglaubliche Energie“ und die vielen Veranstaltungen und Aktivitäten. So habe Kunzmann die Senioren-Union im Jahr 2015 mit 79 Mitgliedern übernommen und auf derzeit 240 Mitglieder steigern können. Bär betonte, wie wichtig die Arbeit der Senioren-Union sei, weil in dieser die ehemaligen Verantwortungsträger weiterhin Kontakt zueinanderhielten. red