Jenseits von Ebern

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Ein gut gelaunter Künstler vor und mit seinem Publikum im Schlosshof in Eyrichshof. Der Bühnenhintergrund zeigt Nino de Angelo im Lorbeerkranz und steckt voller Anspielungen. Rudolf Hein
Ein gut gelaunter Künstler vor und mit seinem Publikum im Schlosshof in Eyrichshof. Der Bühnenhintergrund zeigt Nino de Angelo im Lorbeerkranz und steckt voller Anspielungen. Rudolf Hein
Gleich zu Anfang erspähte Nino de Angelo die Dame in Rot im Publikum und machte ihr Komplimente.
Gleich zu Anfang erspähte Nino de Angelo die Dame in Rot im Publikum und machte ihr Komplimente.
 

Nino de Angelo bringt La Bella Italia nach Eyrichshof

Vor 62 Jahren wurde Nino de Angelo in Karlsruhe als Domenico Gerhard Gorgolione geboren. Seine Eltern stammen aus Apulien. Nach vielen Höhen und Tiefen in seinem Leben und seiner Karriere startet er nun ein neues Kapitel.

Längere Sommertour

14 Stationen zählt der Terminplan seiner Sommertour 2026. Am Samstag noch in Bruchsal, am Sonntag auf Schloss Eyrichshof. Geschätzt 1200 Zuschauer ließen sich gern mitnehmen auf eine Reise in das schöne Italien.

Ein Großteil der Songs des Abends stammt aus seinem Album „Un Momento Italiano“ aus 2004 – überwiegend Coverversionen von Hits italienischer Künstlerkollegen.

Passender Auftakt für einen italienischen Sommerabend mit Toto Cutugnos augenzwinkernder Hymne „L’Italiano“. Espresso, Fußball, Musik, Romantik und Nationalstolz – was braucht es mehr, einen Italiener zu charakterisieren.

Um das Ende einer Beziehung ging es dann in „Se te ne vai“, („Wenn du gehst“). Dann folgte der nächste Hit von Toto Cutugno mit „Solo noi“, voller Emotionen, Nähe und Zusammenhalt. Mit der italienischen Version von „Jenseits von Eden“ verabschiedete Nino sich in die Pause, die deutsche Originalfassung hob er sich als Zugabe auf.

Selbstbewusster Sänger

Das Bühnenbild spiegelte Nino de Angelos Selbstverständnis wider. Ein überlebensgroßes Porträt. Darüber die Zahl 1893 in römischen Ziffern, sein persönlicher Zahlencode für den Geburtstag am 18. Dezember. Darunter Cäsars „Veni, vidi, vici“ („ich kam, ich sah, ich siegte“) – ein selbstbewusstes Bekenntnis zu seinem Comeback.