Demnächst kommt es zu Straßensperrungen in Jesserndorf und Unterpreppach/Ruppach, wie Ute Barthelmann vom Bauamt der VG Ebern bei der Sitzung des Bauausschusses am Mittwoch in der Frauengrundhalle erläuterte. Das geschehe im Rahmen des Straßenausbauprogramms der Stadt Ebern , sagte Bürgermeister Jürgen Hennemann ( SPD ).

Teilweise seien die Ausbaustrecken nicht befahrbar, mitunter komme es auch zu kurzfristigen Vollsperrungen, sagte Barthelmann. Vermutlich ab kommender Woche, je nach Witterung, sei geplant, in zwei Bauabschnitten die Fahrbahn von der Staatsstraße 2278, gegenüber der Einmündung Bramberg bis zur Siedlungsstraße in Jesserndorf und von der Staatsstraße, Osteinfahrt Jesserndorf, bis zur Ringstraße zu ertüchtigen. „Kurzfristig werden in Jesserndorf sechs Anwesen nicht zu erreichen sein, die Bewohner dieser Anwesen werden wir entsprechend informieren“, sagte Barthelmann. In Unterpreppach wird der sogenannte Sportplatzweg während der Ausbauphase voll gesperrt werden und auch bei der Ortsverbindungsstraße nach Ruppach wird es zu Sperrungen und Behinderungen kommen. Auch wurde darauf hingewiesen, dass die Auffahrt zur B 279 an der Verteilerspange noch einmal kurzfristig gesperrt werden müsse. Eine Änderung der bestehenden Parkregelung für Busse und Pkw auf dem Gymnasiumparkplatz wird es vorerst nicht geben.

Bestimmte Buchstabenhöhe

Dann ging es darum, welche Schriftgestaltung die Grabplatten der Urnengräber auf den städtischen Friedhöfen erhalten sollen. Hennemann sagte, dass dies im Hinblick auf die Änderung der Friedhofssatzung festzulegen wäre. „Das sollte einheitlich geregelt werden“, sagte er. Dazu erläuterte Martin Lang vom Bauamt, dass die Beschriftungshöhe zwischen 35 und 40 Millimeter hoch sein sollte und nur bei längeren Namen die Schrifthöhe von 25 Millimeter angewandt und auch nur einheitliche Buchstaben Verwendung finden sollten.

Bürgermeister Jürgen Hennemann wies darauf hin, dass der Landkreis auf der Suche nach einer Erdaushubdeponie sei. „Uns ist bisher keine Fläche eingefallen, die sich eignen würde, die nicht im Bereich des Naturparks Haßberge liegt“, sagte der Bürgermeister . Er bat, sich Gedanken zu machen, wo eine solche Deponie im Bereich Ebern entstehen könnte.