Viele Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen standen im Ort. Die Fahrer waren Gast der Spezialbörse für alles, was mit Funktechnik, Computer und Elektronik zu tun hat.

Organisator Manfred Suffa teilt mit, dass es in Deutschland nicht sehr viele solcher Spezialmärkte in dieser Größenordnung gebe. Gerade der Bereich Nordbayern-Thüringen sei ein weißer Fleck auf der Landkarte. Das bedinge den Teilnehmerkreis, der zu etwa 35 Prozent aus Franken und 35 Prozent aus Thüringen komme. Das restliche Drittel fuhr bis zu 400 Kilometer nach Tettau. Neben Münchnern waren Verkäufer und Besucher aus dem Frankfurter und Stuttgarter Raum besonders stark vertreten.

Wie Suffa weiter berichtet, erfordere der etwa fünfstündige Flohmarkt eine umfangreiche Vorbereitung, die sich über sechs Monate hinziehe. Ohne die Unterstützung durch seine Funkkameraden aus den Ortsverbänden Kronach und Rennsteig des Deutschen-Amateur-Radio-Clubs sei ein derartiges Großprojekt nicht zu schulten. Alle Arbeiten habe man ehrenamtlich geleistet, da die Veranstaltung keinen Gewinn erzielen müsse.

Man müsse jedoch auch zugeben, dass die Anzahl von Funkamateuren und Elektronikbastlern beständig abnehme. Wohin diese digitale Welt führen werde, wenn nur noch fertige Geräte gekauft und meist gleich nach Ablauf der Garantiezeit entsorgt werden, sei noch nicht abzusehen. red