Die Feuerwehr Schafhof wird eine neue Tragkraftspritze erhalten. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung mit der Beschaffung und der Beantragung von Fördermitteln. Die Feuerwehr Schafhof besitzt mit dem Baujahr 1979 die älteste Tragkraftspritze aller Wehren in der Gemeinde Ahorn. Im Haushalt sind für eine neue Tragkraftspritze bis zu 12 000 Euro eingestellt. Der Freistaat Bayern bezuschusst die Anschaffung mit einem Festbetrag von 4700 Euro. Um den Eigenanteil so gering wie möglich zu halten, will die Gemeinde bei Kommunen im Umkreis anfragen, die ebenfalls den Kauf einer Tragkraftspritze beabsichtigen, um gegebenenfalls einen besseren Preis zu erzielen.
Der Standort für den von der Deutschen Funkturm GmbH Nürnberg geplanten Neubau eines Schleuderbetonmastes mit Systemtechnik soll 60 Meter in Richtung Wald verschoben werden. Für dieses Bauvorhaben war bereits Anfang 2017 der Bauantrag vorlegt worden. Bei einer Höhe von über 40 Metern, so Bürgermeister Martin Finzel (parteilos), sei der ursprüngliche Standort sehr dominant gewesen. Nach mehreren Vor-Ort-Gesprächen hatte sich der Bauherr bereiterklärt, den Mast weiter in Richtung Osten zu setzen. Damit befindet sich das Bauwerk im Wald und in größerer Entfernung zum Ortsteil Witzmannsberg.
Südlich von Witzmannsberg soll ein Solarpark entstehen. Ein dementsprechender mündlicher Antrag liegt derzeit bei der Gemeinde auf dem Tisch. Der Eigentümer der Flächen hat zu diesem Zweck Kontakt mit einem Investor aufgenommen, der auch bei der Verwaltung bereits um einen Gesprächstermin gebeten hat. Allerdings, erklärte Bürgermeister Martin Finzel am Dienstagabend im Gemeinderat, würde ein solches Vorhaben eine Änderung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan erfordern. Im Jahr 2009 hatte eine ähnliche Bauanfrage von den Städtischen Werken Coburg zur Entscheidung im Gemeinderat vorgelegen. Damals, erinnerte Finzel, sei auf Antrag der Gemeinderätin Christine Heider der Grundsatzbeschluss gefasst worden, keine landwirtschaftlichen Flächen für die Errichtung von Solarparks versiegeln zu lassen. Dieser Grundsatzbeschluss müsste aufgehoben werden. Diese generelle Frage müsse im Gemeinderat diskutiert und entschieden werden, bevor die zunächst lose Anfrage im Detail noch einmal vorzulegen wäre. Das Thema soll in einer der nächsten Ratssitzungen erneut auf die Tagesordnung und auch mit den Bürgern beraten werden, sagte Finzel. gb