von unserer Mitarbeiterin Sylvia Hubele

Forchheim — Wer Lust darauf bekommt, sich selbst ein Aquarium einzurichten, braucht für den Anfang gar nicht viel. Da reicht ein kleineres Becken mit 60 Zentimetern Breite schon aus, meint Heinz Hornig. Mit Filter und Beleuchtung koste ein solches Aquarium nicht mehr als 70 Euro.


Steine als Dekoration

Sand aus der Kiesgrube und ein paar größere Steine als Dekoration bilden den Untergrund. Da Leitungswasser in Forchheim eher hart ist, empfiehlt der erfahrene Aquarianer Regen- oder Quellwasser. Darin fühlen sich die meisten Fische wohl. Wer sich an die Mitglieder des Aquarienvereins in Forchheim wendet, kann von diesen viele Tipps bekommen, welche Fische für Anfänger gut geeignet sind. Auch bekommt man von ihnen Wasserpflanzen für sein Aquarium.


Kein Weihnachtsgeschenk

Wird das erste Wasser eingefüllt, sollte es ein paar Tage stehen, bevor die ersten Guppys oder andere Fische einziehen: "Wenn Eltern ihren Kindern zu Weihnachten ein fertiges Aquarium schenken, steht es häufig bereits Ostern leer im Keller", plädiert Hornig dafür, dass sich die Kinder selbst nach und nach ihr Aquarium einrichten und so mit den Fischen vertraut werden.
Unter diesen gibt es beispielsweise Maulbrüter, deren Nachwuchs im eigenen Maul heranwächst: "Die magern während dieser Zeit ganz schön ab", berichtet Heinz Hornig.
Mit etwas Erfahrung lassen sich die interessanten Labyrinthfische halten. Da diese nicht nur mit Kiemen atmen, sondern auch Lungen besitzen, könnte man sie in einem feuchten Taschentuch transportieren, scherzt Hornig. Die Fische schwimmen auf asiatischen Reisfeldern und überdauern die spätere Trockenheit im Schlamm.
"Barsche, Skalare, Guppys, Neonfische, Panzerwelse, Platys - es gibt viele verschiedene Fische", so Hornig, der weiß: "Wenn das Aquarium nur eine begrenzte Größe hat, wachsen auch die Bewohner nicht."