Am Samstag und Sonntag, 23. und 24. Mai, verwandelt sich der Museumshof des Fränkische-Schweiz-Museums in Tüchersfeld in eine lebendige Steinzeitlandschaft: Darsteller aus der Frühbronzezeit, der Glockenbecherkultur, der Bandkeramik, dem Jungpaläolithikum und dem Mesolithikum entführen Besucher in eine längst vergangene Epoche.
Zu erleben ist laut Pressemitteilung des Museums, wie die Vorfahren vor über 5000 Jahren lebten, jagten und überlebten – mitten in der Fränkischen Schweiz.
Historisch gekleidete Akteure präsentieren demnach authentische Techniken und Werkzeuge der Steinzeit. Zu bestaunen ist, wie Feuer ohne moderne Hilfsmittel entfacht wird, wie Speerschleudern funktionieren und wie Höhlenmalereien entstehen.
Bei einer Führung (15 Uhr) durch die Sonderausstellung „ Ötzi – Auf der Jagd nach dem roten Gold“ erfahren die Besucher Wissenswertes über das Leben des berühmten Gletschermannes und die Bedeutung von Kupfer in der Jungsteinzeit.
Besonders für Familien gebe es viel zu entdecken: Kinder können selbst Hand anlegen – ob beim Speerschleudern oder beim Gestalten eigener Höhlenmalereien . Es gilt der normale Museumseintritt (Kinder und Jugendliche sind kostenfrei; Erwachsene fünf Euro). red