Nerviger Fritzbox-Fehler: Wer jetzt ein Update machen sollte

Ein Software-Fehler der Fritzbox könnte in tausenden Haushalten das Internet ausbremsen. Um dieses Problem zu beheben, hat der Hersteller „Fritz!“ jetzt ein Update herausgebracht.

Wie das Branchenportal giga.de berichtet, ist zuerst das Modell Fritzbox 7510 mit FritzOS 8.26 an der Reihe. Die Experten schreiben: „Die Erfahrung zeigt, dass weitere Geräte oft zeitnah folgen“. Um die volle Leistung des Internetanschlusses sicherzustellen, sollte man in den nächsten Tagen deshalb die Routereinstellungen checken.

Das Update auf die neue Version FritzOS 8.26 löst einen Fehler, der bei bestimmten DSL-Konstellationen die Geschwindigkeit künstlich drosselte. Betroffene Nutzer surften mit maximal zehn Megabit pro Sekunde, obwohl ihr gebuchter Tarif eigentlich viel mehr hergab, heißt es. Zudem solle das Update weitere Verbesserungen der Stabilität mit sich bringen. Zuletzt berichteten einige Nutzer aber auch von WLAN-Problemen bei der Fritzbox, die auf ein defektes Bauteil zurückgehen

Langsames WLAN: Fritzbox-Update behebt nervigen Fehler

Wer eine Fritzbox hat, kann das Update manuell auf den Router aufspielen. Die Experten von t3n.de schreiben dazu: „Nutzer:innen einer Fritzbox 7510 können das Update über die Benutzeroberfläche der Fritzbox in Gang setzen. Dazu in den Browser „fritz.box“ eingeben und zu „System“ und dort zu „Update“ wechseln.“ Bei allen Nutzern, die die automatischen Updates aktiviert haben, sollte die Aktualisierung aber ohnehin ohne Zutun erfolgen. Diese Einstellung ist in der Regel von Werk aus aktiviert.

In Deutschland nutzen laut einer Yougov-Umfrage aus dem Jahr 2025 mehr als die Hälfte der Internetnutzer eine Fritzbox. Sie setzen demnach mehr Vertrauen in europäische Hersteller als in solche aus den USA oder China. Über 90 Prozent bewerten Sicherheit - etwa starke Firewall oder Verschlüsselung, Zuverlässigkeit, zudem Preis-Leistungs-Verhältnis und Service als wichtig bis sehr wichtig. Technische Merkmale wie WLAN-Abdeckung und Geschwindigkeit folgen erst danach.

Für die Fritzbox sprechen sich die Befragten aus, weil sie laut Umfrage „Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Sicherheit“ schätzen. Telekom-Router folgen mit 19 Prozent Marktanteil, Vodafone-Router mit zehn Prozent.

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