Schockanruf in Bamberg: Polizei verhindert "erheblichen Vermögensschaden"

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In Bamberg verhindert die Polizei einen Betrug durch einen sogenannten Schockanruf. Eine Seniorin sollte Gold und Schmuck im Wert von 60.000 Euro als Kaution übergeben.

Wie die Polizei Oberfranken berichtet, meldeten sich am Freitagabend (4. September 2026) Unbekannte telefonisch bei einer 72-jährigen Frau aus Bamberg. Sie behaupteten am Telefon, dass ein Angehöriger einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine angeblich drohende Haft zu verhindern, solle die Seniorin eine hohe Kaution bezahlen.

Die Täter überzeugten die Frau schließlich, Gold und Schmuck im Wert von etwa 60.000 Euro für eine Übergabe vorzubereiten. Gegen 19 Uhr erschien eine 48-jährige Frau aus der Slowakei in der Nähe des Wohnorts der Seniorin, um die Wertgegenstände entgegenzunehmen.

Schockanruf in Bamberg: Frau will Gold und Schmuck im Wert von 60.000 Euro übergeben

Bevor es dazu kam, griffen Polizeibeamte ein und nahmen die 48-Jährige fest. Dadurch wurde verhindert, dass das Gold und der Schmuck an die Betrüger übergeben wurden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg ordnete ein Ermittlungsrichter am Samstag (5. September) Untersuchungshaft gegen die Tatverdächtige wegen des Vorwurfs des versuchten gewerbsmäßigen Bandenbetrugs an.

Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Bamberg führen die weiteren Ermittlungen.

Vorschaubild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa