Zur Bahnverbindung Forchheim – Ebermannstadt :

Der Klimawandel zwingt uns zur Schonung unserer Ressourcen und erfordert zum Schutze unserer Umwelt ein Umdenken in der Verkehrsmittelwahl. Die Einführung eines Halbstundentaktes für die Bahnlinie Forchheim – Ebermannstadt , ggfs. sogar bis Behringersmühle, bedingt jedoch einen höheren Energieverbrauch . Dieser treibt die gewiss nicht billigen Kosten für den Aus- und Umbau sowie der verkehrstechnischen Absicherung weiter in die Höhe.

Hier spielen Kosten offensichtlich keine Rolle, im Gegensatz zu dem schon seit Jahren diskutierten Umgehungstunnel von Ebermannstadt .

Für jemand, der die Zahlen im Blick behalten muss, ist das Zitat „Diese blöden Mindestfahrgastzahlen kommen uns bei Bahnverbesserung immer quer“ nicht akzeptabel. So wie die Zugbelegungen sind, stellt sich mir die Frage, ob im Kreishaushalt nicht auch Subventionen für diese Bahnlinie ausgewiesen sind.

Ich fahre gerne und oft Zug und ich halte die Stundentaktung Ebermannstadt – Forchheim für völlig ausreichend. Bei einem Halbstundentakt kann der jetzige noch erschwingliche und wahrscheinlich bezuschusste Fahrpreis nicht mehr gehalten werden.

Auf die mit einer besseren Anbindung der Ortschaften an die Bahnlinie sowohl für die Bewohner als auch Touristen verbundenen Problematiken und Kosten möchte ich hier nicht eingehen. Auf jeden Fall ist es wichtig, dass die erforderlichen Aufwendungen im Verhältnis zum Nutzen stehen müssen.

Johanna Kraus

Ebermannstadt