Die Kornweihe (Circus cyaneus) zählt laut Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) zu den besonders faszinierenden, aber seltenen Wintergästen im Landkreis Forchheim. Nun wurden sie im Landkreis gesichtet, wie sie über die Felder ziehen.
Als Brutvogel ist die Kornweihe demnach in Deutschland sehr selten, in Bayern gibt es derzeit nur vereinzelte Brutvorkommen. Umso bemerkenswerter sei es, wenn diese eleganten Greifvögel in den Wintermonaten aus ihren nördlichen Brutgebieten hier überwintern.
Die Kornweihe ist ein Greifvogel, der sich überwiegend von kleinen Nagetieren ernährt. Bei der Nahrungssuche zeigt sie ihren typischen gaukelnden Suchflug in niedriger Höhe über Wiesen und Felder. Kornweihen zeigen einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus (Unterschied in der Färbung): Die Weibchen sind grau-braun gemustert und zeigen auch im Flug eine auffällige weiße Bürzelbinde, die sie gut von anderen Greifvögeln unterscheiden lässt. Die Männchen hingegen sind deutlich heller gefärbt. Ihr hellgraues, fast schon weißes Gefieder und die markanten schwarzen Flügelspitzen machen sie unverwechselbar, vor allem im freien Flug über offenen Flächen. red
Klar muss das für geplante Bauvorhaben Konsequenzen haben, Solar und Windenergieanlagen sollten damit Geschichte geworden sein, Energietrassen in dem Gebiet ebenso, den Acker sollte man weiträumig absperren damit Hundehalter das seltene Tier nicht stören. Veranstaltungen die in der Nähe geplant sind, müssen zwingend verlegt werden, wenn das nicht geht, Absagen.
Was denken Sie sich denn wieder absurdes aus? Unsere Kulturlandschaft bietet für alle einheimischen Weihen kaum noch geeigneten Lebensraum. Ihre irrationale Angst vor erneuerbaren Energien sind völlig ohne Zusammenhang.
Hauptsache mal wieder Stimmung gemacht.