Die Atemschutzträger der Feuerwehr Hetzles bekommen eine neue Schutzkleidung . Der Gemeinderat Hetzles befürwortet die Beschaffung von neuen Schutzanzügen für die Atemschutzträger.

Bürgermeister Michael Bayer (BBH) erläuterte die Notwendigkeit der Neubeschaffung. Die Schutzausrüstung entspreche nicht mehr den Anforderungen an Sicherheit und Funktionsfähigkeit. Nach Einsätzen sei es erforderlich, die getragene Kleidung zu reinigen, um die Einsatzkräfte vor festgesetztem Rauchgas oder giftigen Stoffen zu schützen.

Aufgrund des besonderen Gewebematerials kann die Reinigung der Kleidung nur in Spezialreinigungen erfolgen. Die Kosten für eine solche Reinigung belaufen sich pro Anzug auf rund 28 Euro. Dem Gremium lagen zwei Angebote vor. Nach Produkt- und Preisermittlung würden die 20 Einsatzhosen und Einsatzjacken der Firma Tesimax inklusive Reinigungsservice und Bereitstellung von Ersatzkleidung zum Erhalt der Einsatzbereitschaft 16 038 Euro kosten.

Längere Lebenszeit

Die Kleidung kann 50-mal gewaschen werden, bevor es zur Materialermüdung kommt. Diese Ausführung biete für den Feuerwehrmann die bessere Sicherheit und auch eine längere Lebenszeit.

Bürgermeister Bayer und die Räte befürworteten die bessere Ausrüstung für Menschen, die sich für die Allgemeinheit Gefahren aussetzen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die von der Feuerwehr vorgeschlagene Beschaffung der neuen Brandschutzkleidung.

Bei Schnelltestzentrum abwarten

Aufgrund einer zu erwartenden Nachfrage für Schnelltests haben sich Bürgermeister Bayer und seine Kollegin Gertrud Werner (UWK, Kleinsendelbach) beim Landratsamt Forchheim erkundigt, wie die Einrichtung eines Schnelltestzen­trums vonstatten geht. Neben einer passenden Lokalität sei medizinisch geschultes Personal erforderlich, berichtete Bayer. Die Gemeinde Dormitz hat bereits ein Testzentrum eingerichtet und stellt mit den First Respondern geschultes Personal . Auch die Tatsache, dass in den Unternehmen getestet werde, erhöhe die Zahl der Testungen. Deshalb verständigte man sich im Rat darauf, die Situation weiter zu beobachten und in der Gemeinde bei den Bürgern nachzufragen, ob es freiwillige Helfer gibt, um bereit zu sein, falls höhere Kapazitäten erforderlich seien.

Breitbandausbau

Der Breitbandausbau ist auch in Hetzles Thema. Die Blicke richten sich dabei auf die neue Gigabit-Richtlinie des Freistaats. Das Programm soll für Netze mit einer Übertragungsrate von mindestens einem Gigabit pro Sekunde für gewerbliche Anschlüsse und mindestens 200 Megabit pro Sekunde für Privatanschlüsse sorgen, sowohl beim Down- als auch beim Upload. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, in einem ersten Schritt mit der bayerischen Gigabitförderung die grauen Flecken in Hetzles für eine bessere Bandbreite auszubauen und im Rahmen dessen Mittel über die „Bundesförderung für Beratungsleistungen “ zu beantragen. So kann zumindest ein Großteil der Beratungsleistungen der Firma Corwese im Zusammenhang mit der Durchführung des Verfahrens für die Gemeinde kostenneutral abgerechnet werden.

Nach Beendigung der derzeitigen Ausbauarbeiten ist im Herbst zu prüfen, ob die Leistung in den Bereichen Reppach, Kohlenplatte und Zum Streitbaum wie geplant erreicht wird.