Pauline Lindner

Der Baiersdorfer Rat verabschiedete einstimmig den Haushalt 2021. Er schließt im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 17,42 und im Vermögenshaushalt mit 10,31 Millionen Euro. "Das ist ein Corona-Haushalt", kommentierte Hutzler.

Der erste Entwurf wurde am 20. Januar im Hauptverwaltungs-, Finanz- und Personalausschuss diskutiert. Der Verwaltungshaushalt wies ein Defizit von 300 000 Euro aus. Danach suchte man nach Einsparpotenzialen. Mit Erfolg. Knapp 30 000 Euro werden nun vom Verwaltungshaushalt dem Vermögenshaushalt zugeführt.

"Auch im Vermögenshaushalt wurden Änderungen aus der Sparliste eingearbeitet", sagt Kämmerer Hans Hofmann . Gleichwohl steigen die investiven Ausgaben gegenüber 2020 um 13 Prozent. Was zu einem Defizit von zwei Millionen Euro führt. Es wird durch eine Kreditaufnahme ausgeglichen.

Im Verwaltungshaushalt ist bei den Steuereinnahmen ein Rückgang von 400 000 Euro (zehn Prozent) zu verzeichnen. Dies hänge pandemiebedingt mit der Gewerbesteuer zusammen. Bei der Einkommensteuer ist ebenfalls pandemiebedingt ein Rückgang von 300 000 Euro (fünf Prozent) zu erwarten. Bei den Kindergartengebühren ist gegenüber dem Vorjahr ein leichter Anstieg zu verzeichnen.

Bei den Ausgaben steigen die Personalkosten um sieben Prozent auf 5,5 Millionen Euro. Die Verwaltungs- und Betriebskosten reduzieren sich um 300 000 Euro auf 3,17 Millionen Euro.

Um die geplanten Investitionen zu schultern, verkauft Baiersdorf Gewerbeland für über eine halbe Million Euro. Die Investitionen verteilen sich auf Baumaßnahmen für den Tiefbau (2,7 Millionen), die KiTa (zwei Millionen) und die Feuerwehr mit einer Million Euro.