Bei der verheerenden Flutkatastrophe im Juli in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verloren viele Menschen ihr Leben und es werden immer noch einige vermisst. Unzählige Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz und alles, was man vorher „Heimat“ und „Zuhause“ nannte, wurde von einem auf den anderen Moment von den Wassermassen zerstört .

Häuser wurden entkernt

Die Heiligenstadterin Tanja Sponsel wollte ursprünglich nur einen Bekannten zu dessen Familie fahren und Spenden abgeben. Doch das Ausmaß der Flutkatastrophe war für sie so überwältigend, dass sie sich spontan entschied, zu bleiben und zu helfen. „Zweieinhalb Wochen war ich im Hochwassergebiet um Häuser zu entschlammen, auszuräumen, Fliesen, Putz und Estrich rauszustemmen und so die Häuser bis auf die Grundmauern zu entkernen“, schreibt Tanja Sponsel. Und weiter: „Die Zerstörung und das Leid der Menschen in den betroffenen Gebieten, sind schwer in Worte zu fassen. In meiner ersten Woche in Altenahr kam der Baggerfahrer und riss mit der Ankündigung ,die Hütte muss weg’ innerhalb weniger Minuten ein betroffenes Haus komplett ab.“ Gemeinsam mit Menschen, die sich vorher nicht kannten, ist Tanja Sponsel mit Abbruchhämmern, Vorschlaghämmern, Meißel, Schaufeln und jeder Menge Eimern von Haus zu Haus gezogen, um zu entkernen, damit die Grundmauern trocknen können. Die Bilder im Fernsehen zu sehen, sei das eine. Aber vor Ort zu sein, zu den Trümmern ein Gesicht und eine Geschichte zu haben, sei noch mal was ganz anderes. Die Hilfsorganisation „Lasst uns gehen“ hat zwei Konten eingerichtet und bittet um Spenden , die vor Ort übergeben werden: Raiffeisenbank Heiligenstadt IBAN: DE 59 7736 5792 0003 221660

Sparkasse Heiligenstadt IBAN: DE 27 7705 0000 0810 918227. red