Bei strahlend schönem Wetter feierten über 100 Ehrenamtliche des BRK- Kreisverbands Forchheim mit ihren Gästen. Nach mehr als zwei Jahren war es Zeit, den Ehrenamtlern Danke für ihren Einsatz in der Corona-Pandemie zu sagen. Mit dabei war auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann .

Kreisverbandsvorsitzender Michael Fees bedankte sich für fast 23.000 Stunden ehrenamtliche Tätigkeit allein im Kreisverband Forchheim . Er betonte, dass das BRK ein starker Partner für Behörden, Gemeinden und für die Bevölkerung sei. Gemeinsam sollte man aus den Erfahrungen dieser Pandemie für die Zukunft lernen, so Fees.

Birgit Kastura, Krisenmanagerin und Kreisgeschäftsführerin, gab einen Einblick über die Zeit der Pandemie. Bereits einen Tag, nachdem der verbandliche K-Stab in München gebildet wurde, fand Ende Februar 2020 in Forchheim eine Vernetzung des BRK mit dem Landratsamt statt.

Mitte März 2020 wurde der Krisenfall durch den damaligen BRK-Präsidenten ausgerufen und in Forchheim einen Tag später der Krisenstab gebildet. Auch die Ehrenamtler haben Kastura zufolge einen enorm großen Beitrag geleistet, von den mobilen Abstrichabnahmen in Altersheimen bis zur Durchführung von Schulungen. Dabei habe Corona auch Gutes gebracht, etwa bei der Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinschaften, zwischen Haupt- und Ehrenamt und auch mit Behörden und anderen Hilfsorganisationen. Dies solle auch in Zukunft so bleiben.

Landrat Hermann Ulm fand es bemerkenswert, dass trotz ständig neuer Anforderungen immer ein Weg gefunden und gemeinsam eine Lösung erarbeitet wurde.

Innenminister Joachim Herrmann bedankte sich für den großartigen Einsatz der letzten beiden Jahre. Corona habe alle vor neue Herausforderungen gestellt, die es in dieser Art noch nie gegeben hat. red