Georg Glykos, Vorsitzender der Feuerwehr, freute sich über den gut gefüllten Saal im Waizenbacher Gemeinschaftshaus zur Jahreshauptversammlung. Der Feuerwehrverein sei wichtig für diesen Ort, bestätigte Stefan Schottdorf (FWG Waizenbach). In Eigenleistung sei zur Sanierung erfolgreich am Gemeinschaftshaus Hand angelegt worden. Für den Mauerverputz am Feuerwehr-Gerätehaus müsse ebenfalls noch der freiwillige Arbeitseinsatz geleistet werden, wünschte sich Glykos. Denn alles soll zur 130-Jahr-Feier am 11. und 12. August 2018 schön aussehen.
Zu ernsthaften Einsätzen sei die Waizenbacher Wehr wegen eines Kurzschlussbrandes und wegen einer Regenüberschwemmung in der Brunnengasse ausgerückt, berichtete Kommandant Holger Amend. Er wies ausdrücklich darauf hin, dass ab dem kommenden Jahr Rauchmelder Pflicht seien. Ausgerückt waren die Floriansjünger auch zu zahlreichen Übungen, so zum Beispiel zur Gemeinschaftsübung des Landkreises Bad Kissingen in der Rhön-Kaserne Wildflecken, und zur Großübung der Gemeinde Wartmannsroth in Schwärzelbach.
"Es hat alles super geklappt", dankte Bürgermeister Jürgen Karle der Waizenbacher Wehr. "Und eine gute Führung ist wichtig", ging Karles besonderer Dank an Kommandant Amend und dessen Stellvertreter Benedikt Schottdorf. Für die Belange der zugehörigen Feuerwehren habe der Gemeinderat Wartmannsroth immer ein offenes Ohr.
Für ihre 60-jährige Treue wurden Erwin Adrio und Heinz Biemüller geehrt. Seit 50 Jahren sind Ernst Keßler, Willi Kessler, Dietmar Wehnke und Günter Wiesner bei der Wehr. Norbert Kreuzer und Edgar Förg wurden für ihre 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Achim Waidlein und Martin Jung sind seit 25 Jahren dabei. Zu einem Fototermin hatten sich die Aktiven der Waizenbacher Wehr vor einiger Zeit im Schlosshof eingefunden. Jetzt gibt es ein aktuelles Bild von den Kameraden, das stolz präsentiert wird. Der Digitalfunk habe bei der Schwärzelbacher Übung gut funktioniert, bestätigte Kreisbrandmeister Oliver Lukaschewitsch. Dennoch sollten die Aktiven diese Funkgeräte regelmäßig zur Hand nehmen und vor allem die Bedienung der Statusmeldungen beherrschen. Auf die Nachfrage, wer bei den Großeinsätzen das Sagen habe, antwortete er: "Euer Chef sitzt vorne rechts im Feuerwehrauto." Lukaschewitsch machte Geschmack auf Erste-Hilfe-Kurse im kommenden Jahr. Runde Jubiläumszahlen gibt es 2018 bei mehreren Nachbarwehren: Hammelburg, Euerdorf und Westheim.