Die vor 61 Jahren erbaute Filialkirche Maria Himmelfahrt ist für rund 80 000 Euro grundlegend saniert worden. Die Reichenbacher feierten den Abschluss der Arbeiten mit einem feierlichen Gottesdienst.

Monsignore Professor Rüdiger Feulner freute sich über den neuen geschnitzten Kreuzweg aus Südtirol, der gut zum Kreuz im Altarraum passe. Feulner bedankte sich allen Geldgebern und Spendern für die Unterstützung. Die Blaskapelle Wartenfels spielte vor der Kirche auf, an der Orgel saß Martin Schott.

Pfarrgemeinderat Stephan Melzer sprach von einem freudigen Tag, die Kirche sei zu einem Schmuckstück geworden.

Von den Kosten trägt die Erzdiözese Bamberg 65 Prozent. 30 000 Euro konnten durch Spenden aufgebracht werden. 5000 Euro gab der Bezirk dazu, 2500 Euro steuerte Raimund Graß für die neue Innenbeleuchtung bei. Je 1000 Euro stellten der Landkreis, die Raiffeisenbank Oberland, die Sparkasse Kulmbach-Kronach, die Pfarrei Wartenfels, Altbürgermeister Erhard Hildner und Bezirkstagspräsident Henry Schramm bei. Die Kosten für die Außenbeleuchtung und die im nächsten Jahr geplante Sanierung der Straße und des Kirchplatzes übernimmt die Marktgemeinde Presseck. Auch die Reichenbacher Bürger haben noch Spenden angekündigt.

Während der Sanierung waren das Ehepaar Renate und Günther Goller sowie Elmar Hildner oft im Gotteshaus zu finden. In Reichenbach werde alles getan, damit der Glaube lebendig bleibe, betonte der Wartenfelser Kirchenpfleger Ludwig Schramm.

Grußworte sprachen Bürgermeister Christian Ruppert, Landrat Klaus Peter Söllner und Bezirkstagspräsident Henry Schramm. kpw