Keiner weiß warum. Aber Forscher des Londoner "Institute of Child Care" wollen herausgefunden haben, dass Akademiker ein höheres Risiko haben, an einem Hirntumor zu erkranken, als Menschen mit geringer Schulbildung. Dafür haben die Wissenschaftler die Krankenakten von 4,3 Millionen Menschen in Schweden untersucht. Haben Akademiker einen unsolideren Lebenswandel oder sind Umweltdaten für dieses überraschende Ergebnis ausschlaggebend? Kopfschüttelnd und leicht betroffen nehmen die Kollegen diese gute Nachricht für die Anhänger von AfD und Pegida zur Kenntnis. Dabei ist die Erklärung doch denkbar einfach. Nur wo ein Gehirn ist, kann auch eines erkranken. Und wenn Sie das nächste mal Kopfschmerzen haben, nehmen Sie das als gutes Zeichen. Nur wo etwas ist, kann etwas wehtun.