Am Fassoldshof sollen drei Alpakas einziehen. Das Projekt wird von der Koinor-Horst-Müller-Stiftung un- terstützt.

Noch kann man sich nicht vorstellen, wie aus dem Schuppen auf dem Gelände ein Heim für Alpakas werden soll. Doch die Mitarbeiter am Fassoldshof haben gut durchdachte Umbaupläne. Damit diese umgesetzt werden können, hat die Koinor-Horst-Müller-Stiftung 5000 Euro gespendet. Auch die Adalbert-Raps-Stiftung aus Kulmbach hat das Projekt großzügig unterstützt.

Der alte Schuppen wird mehrere Anbauten bekommen und zu einem Stall umgebaut werden. Die Wiese rund um das Gebäude wird zum Auslauf. Entsprechende Umzäunungen, ein geeigneter Bodenbelag im gesamten Stallbereich und passende Futterraufen sollen ebenfalls von dem Geld angeschafft werden.

Und natürlich ist auch Zaumzeug für die Tiere nötig - denn die zwei Wallache und die Stute sollen für die Therapie mit Kindern und Jugendlichen am Fassoldshof eingesetzt werden.

Noch im Frühjahr sollen die Baumaßnahmen starten. Die Tiere wohnen derzeit noch bei Andreas Fröba, der als pädagogischer Mitarbeiter am Fassoldshof arbeitet und Reittherapeut ist.

Beim letzten Sommerfest in der Einrichtung waren die Alpakas bereits als Gäste vor Ort. Bereits mehrere Einrichtungen der Rummelsberger Diakonie setzen auf Alpakas als tierische Therapeuten. In Penzberg beispielsweise sind die Tiere der ruhende Pol für Menschen mit Demenz. red