Kronach/Kiskunhalas — Im Rahmen des Weinlesefests wurde in Kronachs ungarischer Partnerstadt Kiskunhalas auch das 20. Partnerschaftsjubiläum der beiden Städten gefeiert.
Schon vor Beginn des Festaktes hatte das Jugendorchester Kronach seine Unterstützung der freundschaftlichen Kontakte mit einem Standkonzert vor dem Tagungshotel musikalisch erlebbar gemacht und die internationalen Gäste begrüßt.
Im Beisein weiterer Abordnungen aus Lettland, Rumänien und Serbien eröffnete Kiskunhalas‘ Bürgermeister István Gyovai die Feierstunde mit einem Rückblick auf die Geschichte des so erfolgreichen Städtepartnerschaftsprojekts. Die Freundschaft sei eines der edelsten menschlichen Gefühle, so Gyovai, und die Freundschaft der Städte Kronach und Kiskunhalas sei auf den verschiedensten Ebenen von Jahr zu Jahr mit Unterstützung vieler Bürger stetig gewachsen. Durch Offenheit zueinander und in einer aufrichtigen Atmosphäre des Vertrauens würden die vermeintlichen Hindernisse der Entfernung zwischen beiden Städten und der sich verändernde politische Hintergrund fast bedeutungslos.
Die qualifizierten Maßnahmen in den Bereichen Fach- und Studienprogramme, Schüler- und Jugendaustausch und vielfältige kulturelle Aktivitäten reichen inzwischen schon über Generationen hinweg. "Unsere Partnerschaft, besser gesagt Freundschaft, ist ein gutes Anschauungsbeispiel für die Bürger und Gemeinden in ganz Europa, für die ganze Welt", erklärte Gyovai abschließend, nicht ohne den Anwesenden die Verpflichtung mit auf den Weg zu geben, sich weiterhin für diese wichtige Angelegenheit mit aller Kraft einzusetzen.
Kronachs Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (FW) stellte heraus, dass in den zurückliegenden 20 Jahren beidseitig großer Nutzen aus dem Partnerschaftsgedanken gezogen werden konnte. Dabei erinnerte er besonders an die vielen Austauschmaßnahmen im schulischen und kulturellen Bereich.
Durch die gegenseitige Teilnahme an den bedeutenden Festen der jeweiligen Städte hätten die Bürger am Leben in der Partnerstadt teilnehmen und die Begegnungsmöglichkeiten nutzen können, sich kennen- und schätzen zu lernen. Zudem hätten Praktikanten, die in der jeweils anderen Partnerstadt tätig gewesen seien, einen wichtigen Beitrag zur Zusammenarbeit der Kommunen geleistet und im Gegenzug persönlich davon profitiert.

Die Ungarn eingeladen

Beiergrößlein sprach weiter eine Einladung nach Kronach im kommenden Jahr aus, wo zum Historischen Stadtfest im Juni zum einen das 20. Partnerschaftsjubiläum mit Kiskunhalas und zum anderen das 25. Partnerschaftsjubiläum mit dem französischen Hennebont gefeiert werden soll. red