Sabine Memmel heim — Für das neue Kunstwerk am Kersbacher Kreisel sprach sich auf der FT-Facebook-Seite eigentlich niemand aus. Viele machen vielmehr auf die Gefahr aufmerksam, durch den Schriftzug vom konzentrierten Fahren abgelenkt zu werden. Auch die fehlende Begrünung des Kreisels und die zu hohen Kosten des Kunstwerks werden deutlich kritisiert. Hier haben wir einige Kommentare gesammelt. Daniela M.: Weg damit! Man muss dreimal im Kreis fahren, um es zu lesen und behindert den Verkehr. Es lenkt arg vom Fahren ab, weil man da immer hinschaut. Julian K.: Nein, braucht es nicht. Sinnlos, wenn man Auto fährt, konzentriert man sich aufs Fahren. Man liest es nicht im Kreisverkehr. Man hätte das kleine Stück zum Beispiel mit Blumen verschönern können. Ingrid S.: Beim Befahren kann es eh kein Mensch lesen. Also bepflanzt wäre es schöner. Völlig unnütz. Steffen L.: Bei diesem "Kunstwerk" ging es doch eh nur darum, mal wieder "quer", "extra3" oder ein sonstiges Satiremagazin in die Stadt zu holen. Das ist auch Werbung für die Region. Sven M.: Sofern ich mich erinnere, ist dort sehr wenig Fußgänger-Verkehr, die stehen bleiben und lesen können, sondern viel Auto-Verkehr, wo man nicht stehen bleiben kann. Und obendrauf war das hässliche Teil auch noch sackenteuer. Jörg F.: Größter Schwachsinn nach dem Forchheimer Bächla. Aber irgendjemand musste sich da ein Denkmal bauen Florian S.: Kunst, was ist da bitte Kunst? Reißt es wieder ab, holt einen Gärtner, der alles schön anlegt mit Blumen - das ist Kunst und noch gut für die Kleintiere. Die Grünen beschweren sich, dass es immer weniger Grünflächen gibt. Und dann sowas zu machen und auch noch Geld zu zahlen und zu sagen, das sowas Kunst wäre ... Carsten G.: Das hässlich Teil auf dem Kreisel soll 78 000 Euro verschlungen haben. Geldverschwendung, hier hat sich die Kommunalpolitik ein Denkmal gesetzt, das von der Bevölkerung nur noch belächelt wird.