Das Ziel für dieses Jahr lautet bei der Freiwilligen Feuerwehr Kleinwenkheim: bessere Zahlen. Denn Corona hat den Floriansjüngern wegen ausgefallener Veranstaltungen ein Minus in der Kasse beschert, ging aus den Berichten der Vorstandsmitglieder bei der Jahresversammlung hervor.

Aktiv war die Feuerwehr aber trotzdem: Die derzeit 40 aktiven Kameradinnen und Kameraden mussten zu elf Alarmierungen, darunter sechs Bränden und fünf THL-Einsätzen, ausrücken. Der größte der Einsätze war wohl der am Tierheim Wannigsmühle.

Drei besondere Ehrungen gab es zu feiern. Kommandant Marco Gessner wurde für 25 Jahre aktive Dienstzeit geehrt. Sven Weipert, der ebenfalls die 25 Jahre vollgemacht hat, ist ebenfalls noch heute in vorderster Front aktiv und einer der aktiven Maschinisten und Fahrzeugführer im Team der Kleinwenkheimer Wehr. Ewald Schlembach konnte auf stolze 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft zurückblicken. Alle erhielten Ehrenzeichen sowie eine Urkunde.

Erneut eine junge Dame wurde mit Leonie Gessner in die Wehr und den Verein neu aufgenommen.

Bürgermeister Michael Kastl listete mit gutem Gefühl auf, für welchen Bereich Kleinwenkheim alles zuständig ist und erwähnte, dass mit Maria Bildhausen, dem Rindhof und dem dahinterliegenden Staatsforst doch einiges an Verantwortung auf Kleinwenkheim liege.

Kreisbrandmeister Andreas Klopf hob besonders die Aktivität beim Brandeinsatz am Tierheim erneut hervor. Er wusste Neues zu berichten, von den Schulungen und Ausbildungen auf Landkreisebene und der geplanten MTA-Ausbildung im Stadtgebiet.

Kreisfeuerwehrfrauenbeauftrage Birgit Below freute sich über ihre 15. Teilnahme in Kleinwenkheim, für die sie einen kleinen Blumengruß erhielt. Sie zeigte sich stolz über den Damen-Anteil in der Jugendgruppe, warb für weitere und stellte ebenfalls das gute Miteinander in Kleinwenkheim in den Vordergrund. Heuer soll wieder ein Ausflug stattfinden, wünscht sich der Vorstand. red