Eine Million für zweites Becken

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Damit das Industriegebiet Ost weiter vorangetrieben werden kann, muss ein zweites Entwässerungsbecken gebaut werden. Das Luftbild ist schon älter, inzwischen ist das Areal nahezu komplett bebaut. Foto: Archiv/Markt Thurnau
Damit das Industriegebiet Ost weiter vorangetrieben werden kann, muss ein zweites Entwässerungsbecken gebaut werden. Das Luftbild ist schon älter, inzwischen ist das Areal nahezu komplett bebaut. Foto: Archiv/Markt Thurnau

Die Thurnauer Marktgemeinderäte brachten in ihrer Sitzung am Montagabend eine Mega-Baumaßnahme auf den Weg. Die Erweiterung der Oberflächenentwässerungsanlage im Industriegebiet Thurnau Ost ist dringend nötig.

Diskussionen gab es unter den Thurnauer Marktgemeinderäten nicht - und das, obwohl es sich um eine immense Summe handelt, die für die Entwässerungsanlage investiert werden soll. Doch die Sachlage war klar, die Oberflächenentwässerung für das Industriegebiet Thurnau-Ost muss so schnell wie möglich gebaut werden. Nur dann kann das Industriegebiet weiter voranschreiten. Aus diesem Grund bewilligten die Thurnauer Marktgemeinderäte die Mega-Investition. 1,029 Millionen Euro soll das zweite Becken kosten. Den Auftrag bekommt die Firma Günther Bau aus Stadtsteinach, sie hatte das günstigste Angebot abgegeben.

Bürgermeister Martin Bernreuther (CSU) betonte, dass vor eineinhalb Jahren bereits ein Entwässerungsbecken im Industriegebiet, in der Limmersdorfer Straße, gebaut worden sei. Doch dieses diene der Entwässerung des bereits bestehendes Gebietes. Durch die Zuspitzung der Wetterereignisse war der Bau nicht mehr aufschiebbar, sonst hätte das neue Industriegebiet nicht in Angriff genommen werden können.

Auch die Herstellung der Stichstraße inklusive der Entwässerungs- und Trinkwasseranlage im Industriegebiet Thurnau Ost II/C wurde einhellig beschlossen. Der Auftrag wurde an die Firma D+Z aus Neudrossenfeld vergeben; Kosten: 479 979 Euro.

Überhaupt drehte sich alles um Investitionen und Bauangelegenheiten. So brachten die Thurnauer Marktgemeinderäte eine Ortsabrundungssatzung für Alladorf auf den Weg. Damit soll der Weg frei werden für die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses im Außenbereich.

Außerdem wurden zahlreiche Aufträge für die Sanierung der ehemaligen Sparkasse vergeben. Die Elektroarbeiten gingen an Elektro-Meyer in Thurnau. Mit 59 804 Euro hatte die Firma das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Die Heizungsarbeiten sollen von der Firma Schwender für 83 209 Euro durchgeführt werden. Auf Nachfrage von Dietmar Hofmann (SPD-OL) stellte Architekt Hans-Peter Hacker (CSU) klar, dass die nachträgliche Umrüstung der Ölheizung auf eine Gasheizung einfach durchführbar sei. Allerdings sei die Ölheizung noch neu und intakt. Die Vollwärmeschutzarbeiten soll die Firma Näther aus Thurnau für 94 387 Euro ausführen.