Ein "Kleinod" hatte Reinhard Baar seinen Kollegen der Kreistagsfraktion der Freien Wähler versprochen, das diese vor ihrer Sitzung in Presseck zu sehen bekommen würden. Sie waren tatsächlich von der Einmaligkeit der Pressecker Dreifaltigkeitskirche beeindruckt. Insbesondere wegen der Deckengemälde wurde das Gotteshaus vom Denkmalschutz als Gebäude von "nationaler Bedeutung" eingestuft. Das Tonnengewölbe ist vollständig mit biblischen Szenen bemalt, die noch im Original aus der Mitte des 17. Jahrhunderts erhalten sind. Pfarrer Siegfried Welsch: "Man muss bedenken, dass die Leute damals nur bedingt, wenn überhaupt, lesen und schreiben konnten, und ihnen die biblischen Geschichten nur mit Bildern nahegebracht werden konnten." Der Zustand der Bilder ist sehr gut, allerdings sind die Unterkonstruktion der Decke sowie der Kirchturm renovierungsbedürftig. Dies soll in absehbarer Zeit geschehen, sobald die Finanzierung gesichert und ein geeigneter Spezialist für die Instandhaltung gefunden ist. 1,5 Millionen Euro stehen dafür als Kosten im Raum. klk