Im Gemeinderat Effeltrich ging es unter anderem auch um die Nachbereitung des Bürgerworkshops, der im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Isek Ende Juli stattgefunden hatte. Zwei Mitarbeiter des Büros für Städtebau und Architektur HWP (Würzburg) stellten dar, wie die Vorschläge der Bürger zu Themen wie Neugestaltung des Rathausplatzes, Verkehrsberuhigung und Weiterentwicklung des Platzes bei der Linde, Verbesserung des Wohnraumangebotes, interessantere Ortsgestaltung, Entwicklung des Ortsteiles Gaiganz zusammengeführt und weiter ausgearbeitet worden waren.


Gestaltung der Grundstücke

Möglichkeiten des weiteren Vorgehens wurden skizziert - wie etwa die Frage, ob es für die Gemeinde zeitlich und finanziell gesehen günstiger sei, für die Gestaltung der Grundstücke bei Rathaus und Festplatz einen Architekten- oder einen Investorenwettbewerb auszuschreiben. Es wurde deutlich, dass man dem Ziel, der Erstellung eines förderfähigen Ortsentwicklungskonzeptes, das bei der Regierung eingereicht werden kann, nähergekommen war; dass aber vonseiten der Verwaltung und des Städtebaubüros noch weitere Arbeit zu leisten ist.
Die Förderfähigkeit zu erreichen, das ist auch bei zwei weiteren Projekten wichtig, die der Gemeinderat demnächst in Angriff nehmen will: die Erneuerung der Fenster in der Schule und der Einbau eines Personenaufzuges im Rathaus.


Nachvollziehbare Argumente

Der Architekt Norbert Siewertsen aus Baiersdorf, der für beide Projekte seine Entwürfe vorstellte, wurde einstimmig beauftragt, die Erstellung der beiden Förderanträge für das Kommunale Investitionsprogramm KIP zu übernehmen.
Dass beinahe alle Fenster ausgetauscht werden müssen, war für alle Räte nachvollziehbar und daher unstrittig. In Bezug auf den Aufzug im Rathaus gab es Meinungsverschiedenheiten darüber, wo dieser am besten eingebaut werden soll. Siewertsen stellte dem Rat mehrere mögliche Varianten vor, durch die alle Ebenen des Rathauses barrierefrei erreichbar werden.
Die Mehrheit der Räte entschied sich für den Einbau rechts vom Eingang, also dafür, Einbußen beim Besprechungszimmer hinzunehmen.