Im vergangenen Bauausschuss wurde erneut die Zufahrt zum Kordigast diskutiert. Thema war aber auch die Generalsanierung der Grundschule.

Während dieser finden regelmäßig Baustellenbesprechungen statt. Dürfen an einem solchen Jour-Fixe auch die Gemeinderäte teilnehmen? Darüber diskutierten Norbert Schnapp (JWU) und Bürgermeister Robert Hümmer (CSU), in den sich auch Schnappps Fraktionskollegin Martina Mätzke einschaltete. Schnapp kritisierte nun, dass Gemeinderäte an solchen Terminen nicht teilnehmen dürften. Damit es ein überschaubarer Kreis bleibe, so Hümmer, lade man nur Vertreter der Verwaltung, der Baufirmen und der Schule sowie den Bürgermeister dazu ein. Das sei nicht gerade die feine englische Art, sagte Mätzke. Der Bauherrenausschuss sei das geeignetere Gremium für Gemeinderäte, sich über den Fortgang der Bauarbeiten zu informieren, hieß es im Gremium.

Zufahrt zum Kordigast

Hatten sich Landwirte und Gemeinde auf eine Schließung der Schranke zum Kordigast an Wochenenden und Feiertagen verständigt, kann die nur mit Sondergenehmigung geöffnet werden. Nun beantragte ein Landwirt, diese ohne Genehmigung öffnen zu dürfen, was jedoch abgelehnt wurde. Ein Hinweisschild, dass nur landwirtschaftlicher Betrieb die Straße befahren dürfe, solle vor die Schranke versetzt werden. Hümmer appellierte an die Vernunft der Bürger, das Auto auf dem Parkplatz bei der Schürfstelle stehen zu lassen und zu Fuß zum Spielplatz zu laufen. Die Verkehrsteilnehmer müssen sich in den kommenden Wochen auf Behinderungen einstellen. Hümmer erwirkte bei der Baufirma, dass die Sperrung erst zwischen dem 4. Mai und 8. April kommt.

Zwischen dem 5. und 15. Mai wird an der Mainbrückenkreuzung eine Regenwasserbehandlungsanlage eingebaut. Die Rechtsabbiegespur von Weismain aus kommend in die Theodor-Heuß-Straße muss deshalb gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Mainbrücke und die Bahnhofstraße in Burgkunstadt.

Wohnen im Apfelgarten heißt ein gemeinsames Wohnprojekt, das der Bauausschuss im vergangenen Jahr genehmigt hatte. Zur Aufwertung werden zwei Stellplätze durch Carports mit grünen Dächern ersetzt.

Auf Nachfrage von Edwin Jungkunz (CSU) teilte der Bürgermeister mit, dass es für die zwei Neubaugebiete "Baiersdorf I" und "Pfaffendorf" noch keine Ausschreibungen gebe.

Auf Nachfrage teilte der Bürgermeister zudem mit, dass der Baubeginn zur Sanierung des Mischwasserkanals in der Mainecker Straße in Baiersdorf davon abhänge, ob ein Wärmenetz errichtet werde.

Sechs Aufträge wurden bereits im Februar vergeben. Die Grundschule betreffen die Trockenbauarbeiten, deren Kosten sich auf 93 309 Euro belaufen, sie wurden an die Firma A.S.T. mit Sitz in Pettstadt vergeben, die Bodenbelagsarbeiten, die zu finanziellen Aufwendungen in Höhe von 37 315 Euro führen, an die Holschbach GmbH im nordrheinwestfälischen Morsbach. Das Baugebiet "Baiersdorf I" wird für 3067 Euro untersucht, die Kläranlage in Spiesberg wird gewartet und eine Fernmessung durchgefüführt, was 1904 Euro kostet. Die Messpatronen für die gemeindlichen Wasserzähler kosten 1600 Euro. Die Nestschaukel für die Krippe der Kathi-Baur-Kindertagesstätte kostet 1589 Euro.