Der Verkauf des Mazda 2 zugunsten der Anschaffung eines Siebensitzers zur Ergänzung des Adelsdorfer Fuhrparks war ein Punkt auf der Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwochabend im katholischen Pfarrzentrum.

"Unsere Elektro-Fahrräder sind ständig im Einsatz", erklärte Bürgermeister Karsten Fischkal (FW). "Unsere Mitarbeiter sind damit viel unterwegs. Den Mazda 3 würden wir gerne behalten, aber den Mazda 2 könnten wir verkaufen. Unsere Überlegung war, ob wir nicht wirklich hingehen und uns einen E-Kleinbus beschaffen ." Als Beispiel führt Fischkal die "Flinke Liese" an, die in Höchstadt im Einsatz ist.

"Unser ,Genial‘-Fahrdienst könnte damit seine Touren machen." Auch Vereine dürften den Kleinbus nutzen, wobei Tim Scheppe (FW) anmerkte, dass ein Siebensitzer dann zu klein wäre. "Können wir nicht einen Neunsitzer nehmen?" "Wir haben geschaut, was die Autos kosten", erwiderte Fischkal, "da legst du die Ohren an." Auf Michael Auers (Grüne) Frage nach den Kosten antwortete Fischkal mit "Unter 25 000 bis 27 000 Euro kriegst du nichts."

Auch Ralf Olmesdahl (ABWI) präferiert ein Fahrzeug mit mehr als sieben Sitzen. "Wir haben uns schlaugemacht", sagte er, "es gäbe einen Opel mit acht Sitzen für 35 000 Euro." Uwe Pöschl (CSU) wiederum hätte gerne ein Hybrid-Fahrzeug. Nico Kauper (CSU) hätte zudem gerne einen Vergleich zwischen einem Kauf- bzw. Leasing-Vertrag. Einstimmig beschlossen wurde schließlich, sich mehrere Fahrzeuge mit sieben bis neun Sitzen anzusehen, sowohl E-Fahrzeuge als auch Hybrid, und den Mazda 2 zu verkaufen.

Digitale Tafeln sind bestellt

Über die Fortschritte der Digitalisierung der Gemeinde und der Schule informierte der Leiter des Arbeitsbereichs IT- und Projektmanagement, Gerhard Lang. So sei bereits im März vorausschauenderweise mit der Einrichtung der für Homeoffice erforderlichen Infrastruktur begonnen worden. Auch die Schule werde in eine digitale Zukunft gebracht, wie Lang erklärte. Der Auf- und Ausbau der digitalen Infrastruktur soll bis 27. November fertiggestellt sein, das flächendeckende WLAN in allen Klassenräumen ist bis 6. Dezember geplant. Digitale Tafeln sind bereits bestellt, was auch für Notebooks und Tablets gilt, wobei pro Klassenzimmer vier Notebooks und 3 Tablets vorgesehen sind.

Tim Scheppe (FW) erkundigt sich nach Leihgeräten, welche gefördert würden, "falls die Schulen zugemacht werden". Lang erklärte, dass der Antrag gestellt und die Förderung bereits beantragt sei. Olmesdahl fragte nach, wie viele digitale Tafeln denn benötigt würden. "18 Tafeln", erwiderte Lang, für alle 18 Räume. Und alle Gebäudeteile werden mit WLAN ausgestattet.

"Wenn wir der Corona-Situation etwas Positives abgewinnen können, dann dass sie uns im digitalen Bereich beschleunigt hat", erklärte Pöschl.