Den beabsichtigten Ausbau der Staatsstraße 2183 nördlich von Ramsenthal bis Harsdorf stellte Baudirektor Siegfried Beck vom Staatlichen Bauamt Bayreuth dem Ausschuss für kreiseigene Einrichtungen und Bauangelegenheiten erstmals vor. Das Projekt ist im 7. Ausbauplan für Staatsstraßen mit erster Dringlichkeit enthalten und wird auf 4,4 Millionen Euro geschätzt. Wie Baudirektor Beck zu verstehen gab, ist der Grunderwerb bereits weitestgehend abgeschlossen; jetzt gehe es an die Ausführungsplanung und Ausschreibung. Der Baubeginn ist unter dem Vorbehalt der Finanzierung für Mitte 2019 geplant und die Fertigstellung für 2020. Der Bauausschuss nahm von der Ausführungsplanung zustimmend Kenntnis, und Landrat Klaus Peter Söllner wurde ermächtigt, die erforderliche Kreuzungsvereinbarung am Knotenpunkt St 2183/KU 14 mit dem Staatlichen Bauamt Bayreuth abzuschließen.

Die Baulänge der auszubauenden Staatsstraße beläuft sich auf 2500 Meter. In Sandreuth wird eine Überquerungshilfe geschaffen und ein Gehweg angelegt. Parallel zur Staatsstraße wird zwischen der Kreisstraße KU 14 und Sandreuth ein Weg gebaut, der ausschließlich dem landwirtschaftlichen Verkehr dient. Neu gestaltet wird auch der Einmündungsbereich der KU 14 aus Richtung Pechgraben. Hier kommt es zu einer Kostenbeteiligung durch den Landkreis. Baudirektor Siegfried Beck bezifferte die anteiligen Kosten des Landkreises auf 200 000 Euro. Darauf kann der Landkreis aber mit einer hohen Förderung rechnen. Die Kosten für den Baulastträger, den Freistaat Bayern, belaufen sich auf 4,1 Millionen Euro, und die Gemeinden Harsdorf und Bindlach müssen mit einem Kostenanteil von jeweils 50 000 Euro rechnen.