Im Grunde ist die Pfründnerhospital-, Seel- und Siechhausstiftung schon länger insolvent. Ihre Aufgaben übernimmt die Stadt selbst. Deshalb hat der Stadtrat mehrheitlich die Auflösung der Stiftung beschlossen und bei der Regierung beantragt.

Die Umsetzung dieses Ansinnens aber zieht sich schon eine Weile hin, und es ist auch jetzt noch kein schneller Vollzug abzusehen. Das sagte Kämmerer Manfred Hofmann am Mittwoch in der Stadtratssitzung. "Es ist ein sehr zähes Verfahren. Wir haben momentan den status quo", sagte er. Deshalb werde es auch 2020 noch einen Stiftungshaushalt geben.

Für Manfred Welker (FW), einen Verfechter der Stiftung, war das ein Grund, erneut auf die Idee einer Bürgerstiftung hinzuweisen: "Die ist immer noch gut". bp