Der Schülerhort des Arbeiterwohlfahrt-Kreisverbandes Coburg hat erneut die Auszeichnung "Ökokids - Kindertagesein-Richtung Nachhaltigkeit" erhalten. Die Einrichtung konnte dieses Mal mit dem Projekt "Müll - die nervigste Sache der Welt" die Jury überzeugen.

Die Kinder sammelten dabei ihren Müll, der im Schülerhort und zu Hause anfiel, ein und praktizierten Abfalltrennung und Wiederverwertung. Die Mülltonnen haben die Kinder zusammen mit dem Personal deutlich beschriftet und mit Bildern beklebt, um die Mülltrennung deutlich zu machen.

Außerdem waren die jungen Umweltfreunde rund um das Hortgelände in der Neustadter Straße in Coburg unterwegs, und sie hoben Abfall auf dem Weg vor der Polizei bis zum Nordbahnhof und bis zur Querstraße auf. Zum Abschluss gestalteten die Mädchen und Jungen ein Müllmonster, das sie künftig an die richtige Abfalltrennung erinnern soll.

Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber (FW) und der Landesbund für Vogelschutz würdigten 2021 insgesamt 285 Kinderbetreuungseinrichtungen im Freistaat Bayern mit dem Prädikat "ÖkoKids". Die Beteiligung lag damit fast doppelt so hoch wie im Vorjahr. Den Titel verleiht und fördert das bayerische Umweltministerium seit elf Jahren. Damit bedacht werden Kindertageseinrichtungen, die sich mit wichtigen Themen der Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Die Initiatoren der Auszeichnung wollen Werte und Schlüsselkompetenzen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung in den Einrichtungen verankern.

"Unsere Kinder haben mit Spaß und großem Interesse am Projekt teilgenommen", hob Hortleiterin Annette Mann hervor. Awo-Geschäftsführer Carsten Höllein freute sich, dass im Awo-Schülerhort das Thema Umwelt- und Klimaschutz eine große Bedeutung einnehme: "Die Kinder lernen, dass sie es mit ihrem Handeln ein Stück selbst in der Hand haben, ihre Welt zu gestalten." Wegen der Corona-Pandemie fand die Vergabe der Anerkennung online statt. Die prämierten Einrichtungen aus ganz Bayern bekamen ihre Urkunden per Post. cahö