Die Fidelia Münchaurach steht ohne Vorsitzenden da

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Die Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins Fidelia Münchaurach brachte ein Novum - trotz intensiver Gespräche fand sich kein Kandidat zur Wahl des E...

Die Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins Fidelia Münchaurach brachte ein Novum - trotz intensiver Gespräche fand sich kein Kandidat zur Wahl des Ersten Vorsitzenden. Andreas Dobler, seit über "13 spannenden Jahren im Amt", verzichtete aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen auf eine Wiederwahl, bleibt aber aktiver Sänger. Mit "Es fällt mir nicht leicht, aber ich habe beruflich eine Sechs-Tage-Woche und auch gesundheitliche Probleme", bat Dobler um Verständnis für den Schritt, der ihm sichtlich schwer fiel.
Alle übrigen Mitglieder des Vorstandes erklärten, dass sie bei einer Wiederwahl ihr Amt wieder ausüben würden. Einen neuen Anlauf unternehmen die Sänger am Dienstag, 14. Februar, um 19 Uhr im Vereinslokal Deutscher Hof in Münchaurach. Bis dahin will sich die Vereinsführung, unterstützt von Bürgermeister Klaus Schumann (ÜWB), um einen Kandidaten für den Vorsitz bemühen. Immerhin zählt der Verein 87 Mitglieder, von denen 24 aktiv im Chor singen.
Bei seinem Bericht zeigte sich Dobler enttäuscht, dass nur 21 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung gekommen waren. Trotzdem sagte er: "Wir sind stolz auf den Chor, leider fehlt der Nachwuchs." Ausführlich berichtete Schriftführer Georg Gundel von Auftritten, Konzerten und dem alljährlichen Sommerfest, dem Höhepunkt im Vereinsjahr. Bürgermeister Schumann bedankte sich im Anschluss für die Aktivitäten des Vereins und schaltete sich in die Suche nach einem Vorsitzenden ein.
Die anfänglichen Versuche, Dobler zum Weitermachen zu überreden, erstickten einige aktive Sänger im Keim. Anstatt ihn zum Weitermachen zu überreden, solle man ihm für seine langjährige Tätigkeit Dank entgegenbringen und seinen Schritt respektieren.
Der Chor hofft natürlich, dass es weiter geht, denn das Jahresprogramm mit mehreren Auftritten sei fertig, auch das Sommerfest ist bereits auf den 18. Juni terminiert. Der Chorleiterbericht von Waldemar Welker musste wegen Krankheit ausfallen, Hans Strattner berichtete abschließend von einer zufriedenstellenden Kassenlage und einem Überschuss.