Wie geht es weiter mit der Sanierung der Mehrzweckhalle? Bürgermeister Fridolin Zehner (CSU) forderte den Gemeinderat dazu auf, sich Gedanken zu machen, ob für die Herbst/Winter-Saison noch einmal Heizöl bestellt werden soll. Das wäre nötig, wenn mit der Sanierung der Halle nicht, wie eigentlich geplant, spätestens im Herbst begonnen werden könnte und stattdessen die Halle über den Herbst und Winter weiter genützt würde. Dann würden etwa 8000 Liter benötigt.

Anfang 2022 war bereits das Heizöl ausgegangen, so dass der Gemeinderat, der dort wegen der Corona-Pandemie tagte, sich regelmäßig kalte Füße holte. In der Annahme, dass die Sanierungsarbeiten bald beginnen würden, wurde zunächst darauf verzichtet, neues Heizöl zu bestellen. In der Sitzung wurde diskutiert, wann und wieviel Heizöl beschafft werden soll. Eine Entscheidung fiel nicht.

Bürgermeister Zehner hatte zwei erfreuliche Nachrichten zum Thema Hallen-Sanierung zu verkünden: Der Bauantrag ist genehmigt und ging bei der Verwaltung ein. Zudem ist der Zuwendungsbescheid des Amtes für Ländliche Entwicklung in Höhe von 200.000 Euro bei der Verwaltung eingegangen. Damit könnten nun die ersten Arbeiten ausgeschrieben werden.

Auch um die geplante Einrichtung eines beratenden Bauausschusses ging es erneut in der Sitzung. Er soll fünf Mitglieder haben. Für die CSU/FW wurden Bettina Bonengel (Stellvertreter Fridolin Zehner), Josef Holzheimer (Joachim Weigand) und Steffen Winterbauer (Dominic Wolf) genannt, für die RaBü-Liste Sybille Büttner (Oliver Leischner) und Yvonne Seufert (Andreas Röder). Noch nicht geklärt ist, wer den Vorsitz übernehmen wird. Zehner lehnt es ab. In der vorletzten Sitzung waren 3. Bürgermeisterin Bettina Bonengel und Gemeinderat Josef Holzheimer genannt worden. Beschlüsse wurden über den Bauausschuss noch nicht gefasst, auch nicht über die Aufgaben, die er haben soll.

Nathalie Langer, die bisher das Quartiersmanagement leitete und sich dort vor allem um Senioren kümmerte, bleibt dem Dorf erhalten. Der Gemeinderat stimmte mit sechs gegen zwei Stimmen zu, sie für das Anschlussprojekt "Jugend meetz Dorf" mit 19,5 Wochenstunden weiter zu beschäftigen. Die Personalkosten werden im Rahmen eines Leader-Projektes zu 60 Prozent übernommen, den Rest trägt die Gemeinde.

An der Straße "Am König" soll eine Entwässerungsrinne erstellt werden. Nach einer Schätzung betragen die Kosten rund 26.000 Euro. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass die Arbeiten ausgeschrieben werden sollen.

Die Feuerwehr will ihren Schulungsraum renovieren. Die Kosten betragen gut 24.000 Euro. Beantragt wurden von der Feuerwehr 22.000 Euro. Zehner wies darauf hin, dass 15.000 Euro dafür im Haushalt vorgesehen sind und dass die Feuerwehr alle Kosten über 22.000 Euro selbst zahlt. Der Haushaltsansatz wurde um 7000 Euro erhöht.