Alfred Müller, der "Mann des Mülls" in der Umladestation in der Kulmbacher von-Linde-Straße, wurde kürzlich in den Ruhestand verabschiedet. Der Direktor des Zweckverbands Müllverwertung Schwandorf, Thomas Knoll, und Landrat Klaus Peter Söllner dankten dem Thurnauer für seine über 30-jährige Tätigkeit. In dieser Zeit seien zigtausende Tonnen Abfall aus dem Landkreis Kulmbach zum Müllkraftwerk Schwandorf gebracht worden.

"Hinter diesen Zahlen verbergen sich auch viele Geschichten, Begebenheiten, menschliche Begegnungen und die eine oder andere Anekdote, denn erlebt hat er einiges", so Thomas Knoll.

Seine Berufsausbildung begann Alfred Müller 1971 als Elektroinstallateur bei der Firma Meyer in Thurnau. Er war für die Abfallentsorger aus dem Landkreis ein bekanntes Gesicht. "Ob bei der Müllannahme, bei der Gebührenabrechnung, dem Verpressen in die grünen Bahn-Container oder beim Verladen auf die Waggons, Alfred Müller war mit seinen Kollegen stets zur Stelle, freundlich, kommunikativ, kompetent und hilfsbereit", so der Verbandsdirektor.

Zu seiner Verabschiedung hatten sich viele Gäste im Wiegehaus der Umladestation eingefunden.

Landrat Söllner wünschte für den neuen Lebensabschnitt alles Gute. "Unser Mann des Mülls war einfach ein feiner Kerl", sagte er. Der Vertreter des Personalrats, Dietmar Zwick, fand ebenso lobende Worte für den scheidenden Kollegen.

Mit Patrick Stöcker ist der Nachfolger bereits in der Einarbeitungsphase. Werner Reißaus