Der Breitbandausbau wird im Markt Burgebrach weiter fortgeführt. Dazu stellte Siegbert Reuther vom beauftragten Büro Reuther Net-Consulting aus Bad Staffelstein, den Masterplan für ein FTTH (Fiber to the home)-Glasfasernetz in der Sitzung des Marktgemeinderates Burgebrach vor.
Der Markt Burgebrach hat bereits zwei Förderverfahren zur Verbesserung des Internet-Breitbandausbaus - zuletzt im Juli 2015 - in Anspruch genommen und die technische Infrastruktur umgesetzt.
Zur Erstellung des Masterplans für die Errichtung eines FTTH-Netzes im Markt Burgebrach hat das Planungsbüro Reuther eine erneute Markterkundung durchgeführt. FTTH bezeichnet das Verlegen von Lichtwellenleitern von Rechenzentren direkt bis in die Wohnung des Teilnehmers. Bislang enden die Lichtleiter oft in Verteilstationen, wo die Signale umgewandelt und über herkömmliche Kupferleitungen in die einzelnen Häuser geschickt werden - das bringt Qualitätsverluste mit sich. Für das FTTH in Burgebrach wurden Schwachstellen im vorhandenen Breitbandausbau herausgefiltert, die im Rahmen des Bayerischen Förderverfahrens noch verbessert werden können.
Der Marktgemeinderat hat die Ausführungen zur Kenntnis genommen und im Anschluss gemäß den Empfehlungen des Fachplaners ein Fördergebiet für das Breitbandförderverfahren im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Bayern (BbR) festgelegt.


Neue Kindertagesstätte

Zum Neubau der Kindertagesstätte im Baugebiet "Im Knöckel-Hurenanger" mit vier Krippengruppen und drei Kindergartengruppen erläuterten die Architekten Reinhold Jäcklein und Julia Jordan sowie der Fachplaner für Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro, Christian Hölzlein, die aktuelle Entwurfsplanung. Der Marktgemeinderat nahm die Ausführungen zustimmend zur Kenntnis und hat gemäß der Empfehlung der Fachplaner beschlossen, die neue Kindertagesstätte mit einer Wärmepumpenheizung auszustatten.
Zum Abschluss erinnerte Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk (CSU) an ein erfolgreiches Jahr 2016. Er dankte dem Marktgemeinderat für die konstruktive Zusammenarbeit und die vielen Beschlüsse, die den Markt Burgebrach wieder ein Stück vorwärts gebracht haben.
Die Erschließung des zweiten Bauabschnittes für das Baugebiet "Im Knöckel-Hurenanger" konnte fertiggestellt werden. In Grasmannsdorf wurde ein Bebauungsplan für neun Bauplätze ausgewiesen, das Straßensanierungskonzept fortgeführt - zuletzt im Falkweg, die Straßenbeleuchtung erweitert, Kirchensanierungen in Dürrhof, Grasmannsdorf, Unterneuses und Büchelberg mitgetragen, ein neues Feuerwehrhaus in Ampferbach errichtet, das Sportgelände saniert, Elektroladesäulen eingerichtet, der Neubau der Kindertagesstätte angestoßen und Planungsgrundlagen für die Städtebauförderung geschaffen. Der Gasthof "Steigerwald" konnte für den Neubau einer Tagepflege erworben werden, Baumpflegemaßnahmen wurden durchgeführt, der Radweg Treppendorf-Reichmannsdorf errichtet, die Marktschecks eingeführt und vieles mehr. Der Bürgermeister sieht die Marktgemeinde auf einem guten Weg.


Es gibt noch viel zu tun

Auch im kommenden Jahr stehen einige Projekte an, wie Maciejonczyk in seinem Ausblick verdeutlichte. So soll weiteres Wohnbauland unter Berücksichtigung der leer stehenden Flächen ausgewiesen werden. Der Neubau der siebengruppigen Kinderbetreuungseinrichtung wurde auf den Weg gebracht, die Mensa in der Schule soll erweitert werden, Wasserversorgungsmaßnahmen in einzelnen Gemeindeteilen sind geplant und vieles mehr.