Seit nunmehr drei Jahren verbringt Willi Hohlweg seinen Lebensabend in der "Pro Seniore"-Residenz, dieser Tage konnte er im Kreise seiner Familie sowie mit Verwandten und Bekannten seinen 90. Geburtstag feiern.

Gemeinsam mit seiner bereits verstorbenen Ehefrau betrieb Hohlweg im Rugendorfer Ortsteil Zettlitz eine Landwirtschaft, die heute Sohn Gerhard weiterführt. Mit besonderer Vorliebe erntete er mit dem eigenen Mähdrescher das Getreide von den eigenen, aber im Auftrag auch von fremden Feldern. Er kann sich erinnern: "Mit 85 habe ich noch den Mähdrescher gefahren."

Willi Hohlweg, der in Zettlitz geboren wurde, wo er bis zu seinem Umzug nach Wirsberg sein ganzen Leben verbrachte, war Mitglied im Stammtisch der "Schaufelschoner" und früher auch ein aktiver Feuerwehrmann.

Willi Hohlweg weiß den Aufenthalt in der "Pro Seniore"-Residenz zu schätzen: "Ich werde gut gepflegt, das Personal ist nett und immer hilfsbereit."

Was er bedauert, ist, dass seine Sehkraft jetzt im zunehmenden Alter stark nachgelassen hat.

Die Glückwünsche der Marktgemeinde Wirsberg überbrachte Bürgermeister Hermann Anselstetter, für den Landkreis Kulmbach gratulierte der stellvertretende Landrat Dieter Schaar. Werner Reißaus