Was sind die Familien stolz auf die "Kleinen", die inzwischen schon richtig groß geworden sind. Und durch die erstmalige Teilnahme an der Feier der Heiligen Kommunion werden Kinder zu vollwertigen Mitgliedern der Kirchengemeinde.

Das soll natürlich würdig gefeiert werden. Sei es aus christlicher Überzeugung, sei es aus Tradition oder sei es nur deswegen, weil sich die Kinder so lange auf das große Ereignis gefreut haben. Sie brennen darauf, endlich "Bräutla" spielen oder den neuen Anzug tragen zu dürfen, all die Geschenke in Empfang zu nehmen oder auch nur darauf, mit Paten, Cousins, Onkels und Tanten und all den anderen Verwandten feiern zu können. Lange genug haben die Kinder schließlich warten müssen, musste doch der "Weiße Sonntag" im Frühjahr wegen Corona storniert werden.

Die Feier der Ersten Heiligen Kommunion wurde weit nach hinten verschoben. Der Lockdown im März ließ kein Zusammentreffen zu, auch nicht vor dem Tisch des Herren und erst recht nicht mit zahlreichen Gästen.

Nun aber ist für 20 Kinder in der Pfarreiengemeinschaft "Gemeinsam unterwegs" und der näheren Umgebung der große Tag gekommen. Pfarrer Pater Rudolf Theiler wird den Festtag mit den Kindern am Samstag, 26. September, in Eberns Pfarrkiche St. Laurentius und tags darauf in Jesserndorf in der Kirche St. Antonius der Einsiedler feiern. Beginn ist jeweils um 10 Uhr.

Die Entwicklung der Corona-Zahlen haben zu Lockerungen geführt. Sie lassen inzwischen Feiern zu, wenn auch mit strengen Auflagen.

Die Kommunion-Eltern Günter Forkel, Christina Adrian, Ute Hälterlein und Stephan Walter hatten als Organisationsteam einiges zu berücksichtigen. Natürlich müssen die geltenden Abstandsregeln eingehalten werden, weshalb nicht die komplette Gemeinde mitfeiern kann. Deswegen sind Eintrittskarten erforderlich und die Zahl der zugelassenen Familienmitglieder ist begrenzt. Zudem herrscht Maskenpflicht und zum Beispiel der Posaunenchor wird wegen der gefährlichen Aerosole nicht spielen. Auch auf die sonst übliche Andacht am Nachmittag wird verzichtet

In Regenbogenfarben

Weil der Regenbogen die Corona-Zeit begleitet hat und für die Kinder bei der Kommunionvorbereitung eine wichtige Rolle spielte, wird er auch Thema des Gottesdienstes sein. Symbolisch werden die Kinder beim Einzug Mundschutzmasken in Regenbogenfarben tragen. Der Regenbogen ist ein Zeichen der Hoffnung, soll Mut machen und Freude verbreiten.

In Ebern feiern folgende 14 Mädchen und Buben: Jonas Ankenbrand, Niklas Baum, Eduard Bengard, Nelly Forkel, Maximilian Gassauer, Julian Hälterlein, Alexander Kohmeier, Nils Schineller, Michael Schramm, Alejandro Urban und Luisa Walter, alle Ebern, Nele Keilholz aus Heubach sowie Helena Adrian und Lino Cochius aus Rentweinsdorf. Am Sonntag ist in Jesserndorf der Festgottesdienst für folgende Mädchen und Buben: Anna Fausten, Paula Grader und Ayleen Stubenrauch aus Jesserndorf, Anna Huppmann aus Weißenbrunn, Selina Vogt aus Neuses und Alina Vießmann aus Reutersbrunn. eki