Schon seit Ende der 1970er Jahre gibt es das Jugendzentrum (Juz) in Bad Rodach - einen Ort, an dem Kinder und Jugendliche sich treffen und miteinander Zeit verbringen können. Als eine der "80 guten Taten" haben sich die Kollegen von Fit-Z , dem Teenie-Katalog der Haba-Firmenfamilie, eine Renovierungsaktion für das Juz überlegt.

"Schon nach unserem ersten Gespräch mit Jugendpflegerin Eva Hoffmann und einem Besuch im Juz war uns klar, dass wir hier richtig liegen und gerade dort etwas passieren muss", erzählt Gaby Lehman von Fit-Z, die mit ihrer Kollegin Nadine Kleinlein vor Ort war, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.

"Die Mitarbeiter waren gleich genau so aufgeregt wie wir. Es wurde sofort geplant und vermessen und die Ideen von Fit-Z und dem Juz zusammengebracht." Und an einem Samstag im Januar war es dann so weit: Die Pläne wurden in die Tat umgesetzt. Die Pinsel wurden ausgepackt und die teilweise grellorangen Wände erhielten einen neuen Anstrich. Am Ende waren dabei mehr als 40 Liter Farbe verbraucht. Das machte hungrig, und gemeinsam wurden Pizzabrötchen und Salat zubereitet. Als Nachtisch gab es für alle noch leckere Donuts und Mini-Berliner.

Nachdem sich alle Helfer gestärkt hatten, ging es ans Einrichten und Dekorieren. Neue Möbel, Decken, Kissen und Pflanzen machen nun den Raum heimelig. "Das Ergebnis kann sich sehen lassen!", heißt es in einer Pressemitteilung. Auch Bürgermeister Tobias Ehrlicher war neugierig, noch am Nachmittag besuchte er den Renovierungstrupp, um sich über die Arbeiten zu informieren und im Namen der Stadt, des Stadtrates und persönlich zu danken.

Das Juz hat sich innerhalb eines Samstages in ein Schmuckstück verwandelt. Stolz und glücklich saßen das Team von Fit-Z, Jugendpflegerin Eva Hoffmann, ihr Praktikant Alex und Jan Müller vom Bauamt am späten Nachmittag auf dem Sofa und begutachteten ihr Werk. "Es hat riesig Spaß gemacht und es war eine tolle Aktion für unser Team", freute sich Angela Carl. Und weiter: "Super, dass die Mitarbeiter des Juz und die Jugendlichen geholfen haben. Ohne sie hätten wir es an nur einem Tag niemals geschafft". red