"Die CSU fordert in der Frage des viergleisigen Bahnausbaus eine stadtverträgliche Lösung!" Dies unterstrichen CSU-Kreisvorsitzender Christian Lange und der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Helmut Müller, in einer gemeinsamen Erklärung gegenüber den Medien. Demnach steht die größte Fraktion im Bamberger Stadtrat grundsätzlich der sogenannten Tunnelvariante positiv gegenüber. Die Christsozialen sehen jedoch gerade in Bezug auf die Tunnelgestaltung im Norden wie im Süden größeren Klärungsbedarf durch die Bahn.
Vor allem die Eingriffe in die Gärtnerfläche seien möglichst gering zu halten, fordert die CSU. Dies könne zum Beispiel durch den Verzicht eines Verbindungsgleises im Bamberger Norden erreicht werden. "Vonseiten der CSU statten wir die Bauverwaltung diesbezüglich mit einem robusten Mandat für die Gespräche mit der Deutschen Bahn aus", hieß es aus der CSU-Fraktion.
Gleichermaßen fordern die Bamberger Christsozialen von der Deutschen Bahn klare Aussagen zur Frage der Durchlässigkeit von Ost nach West im Süden der Stadt. red