Zum ersten Mal seit fast fünfzig Jahren konnten die Mitglieder von JU, CSU und FU Wallenfels heuer an Weihnachten nicht zur "Bescherung" ins Caritas-Altenheim kommen. Trotzdem wollten die Christsozialen nicht auf eine Spende verzichten. Die Ortsvorsitzenden von CSU und JU, Erich Mähringer und Matthias Zeitler, übergaben gemeinsam mit Bürgermeister Jens Korn insgesamt 500 Euro an Heimleiter Bernd Robitschko. 300 Euro gingen direkt ans Heim, 200 Euro sind für den Besuchsdienst vorgesehen.

"Auch wenn der Rahmen nicht so festlich wie sonst ausfällt, war es uns heuer wichtiger denn je, etwas zu spenden", erklärte CSU-Ortsvorsitzender Erich Mähringer. Die Bewohner und Mitarbeiter des Heims seien während der Pandemie besonders betroffen gewesen. Ein bisschen Wehmut klang in den Worten des Ortsvorsitzenden jedoch auch mit: "Vielen unserer Mitglieder fehlt mit der kleinen Bescherungsfeier, den Liedern und Geschichten ein liebgewordener Teil ihres Heiligabends."

JU-Vorsitzender Matthias Zeitler betonte, dass sich gerade jetzt gezeigt habe, wie wichtig die Arbeit des Besuchsdienstes sei: "Sie sind auch für die Bewohner da, die keine Freunde und Bekannten haben." red