"Unser Ortsverband ist gut aufgestellt und will auch in Zukunft die Politik in unserer Gemeinde mitbestimmen. Ich baue weiterhin auf eure aktive Unterstützung, besonders bei der bevorstehenden Kommunalwahl 2020, bei der wir endlich wieder einen CSU-Bürgermeister aufstellen wollen." Dies betonte CSU-Vorsitzender Roland Metzner bei der Jahresversammlung der CSU im Gasthaus Zehendner, bei der er mit allen Stimmen in seinem Amt bestätigt wurde.

Vorsitzender Roland Metzner informierte, dass der Ortsverband mit seinen 79 Mitgliedern eine gute Mischung aus Frauen (35 Prozent) und Männern (65 Prozent) aufweise, und auch der Altersdurchschnitt könne sich sehen lassen, da zunehmend in den letzten Jahren jüngere Mitglieder aufgenommen werden konnten. Sie seien bei Vorstandssitzungen und Veranstaltungen mit eingebunden.

Metzner gab den Rechenschaftsbericht für den Ortsverband. Die Mitglieder der CSU Ebelsbach beteiligten sich nach seinen Angaben an den Veranstaltungen im Kreisverband und seien in Ebelsbach im Gemeinderat mit seinen Ausschüssen sowie in Vereinen und Organisationen aktiv. Hier informiere man sich immer wieder über Probleme und bringe sie auch in den Gremien zur Sprache. Als Beispiel erwähnte er einen Besuch im Magdalenen-Kindergarten in Ebelsbach, bei dem man sich intensiv mit den Betreuungseinrichtungen und den fehlenden Krippenplätzen auseinandersetzte. Susanne Langer, die Vorsitzende des Magdalenen-Vereins, habe bei einer Besichtigung auf diese Problematik hingewiesen. Der CSU-Ortsverband wolle sich hier einsetzen, dass der Engpass, der ein großer Nachteil für junge Familien sei, möglichst umgehend beseitigt werde. Man dürfe ein solch wichtiges Thema nicht aussitzen oder sich gegenseitig den "Schwarzen Peter" zuschieben.

Kreisrat und Gemeinderat Christian Zehendner nutzte die Gelegenheit, um auf die unterschiedlichen Zuständigkeiten von Gemeinderat und Kreistag hinzuweisen. Es sei interessant, wie unterschiedlich in solchen Gremien die Mitglieder in die Entscheidungsfindung einbezogen würden und welche Informationen man im Vorfeld erhalte. Als Mitglied der Jungen Liste im Kreis streifte er die Vorgänge um die Einführung der "Gelben Tonne". Er meinte, dass der Leerungsturnus von vier Wochen im Sommer zu groß wäre.

Als besonderes Problem sah er die Kluft zwischen Stadt und Land, die immer größer werde. Viel werde immer wieder über den öffentlichen Personennahverkehr gesprochen, aber man müsse realistisch sehen, dass der ÖPNV in ländlichen Regionen schwierig zu organisieren sei - und vielleicht auch nicht finanzierbar. Auf der anderen Seite diskutiere man über den Feinstaub, sei aber hier auf das Auto in vielen Bereichen angewiesen, so Christian Zehendner.

Die Neuwahl

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Roland Metzner wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Ralph Wiegner, Holger Keller und Gerald Makowski, Schatzmeister Reinhard Kuhla und Schriftführerin Celine Metzner. Zu Beisitzern wurden bestimmt: Helmut Schöpplein, Klaus Roth, Martin Wasser, Daniela Kelle-Hoch, Werner Hoch, Georg Engel, Edgar Piaquadio, Madeleine Schor und Christian Zehendner. Als Kassenprüfer fungieren Franz Förtsch und Gertrud Kaindl. Als Mitglieder in die Kreisdelegiertenversammlung wurden berufen: MdB Dorothee Bär, Roland Metzner, Ralph Wiegner, Holger Kelle, Gerald Makowski, Heinrich Albert, Hedi Kraft und Markus Reinwand.

Im Ausblick auf das Jahresprogramm wurden diese Termine genannt: 9. März Schafkopfrennen; 17. Mai Kreisvertreterversammlung mit Neuwahlen in Ebelsbach; 26. Mai Europawahl; der Weinabend im November; die Vorbereitung auf die Kommunalwahlen im Jahr 2020. gg