"Mit rund 86,5 Millionen Euro neu bewilligten Zuschüssen hat die Wirtschaftsförderung in Unterfranken im Jahr 2021 die heimische mittelständische Wirtschaft, touristische Infrastruktur und Privatpersonen unterstützt", bilanziert Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann. Die Corona-Pandemie hat auch im Jahr 2021 die weltweite Wirtschaftsentwicklung - und damit auch die unterfränkische Wirtschaft - massiv beeinflusst, heißt es in einer Pressemeldung der Regierung von Unterfranken. Fachkräftemangel, Unsicherheiten durch neue Corona-Varianten, hohe Infektionszahlen, Lieferengpässe und Preisanstiege wirkten sich demnach belastend auf unterfränkische Unternehmen aus. Umso erfreulicher sei es, dass trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten die Unternehmen auch 2021 in ihre Zukunft investierten. Eine Vielzahl dieser Vorhaben konnte die Regierung von Unterfranken über die Bayerische Regionalförderung und das Digitalbonus-Programm unterstützen. Das Förderprogramm "Digitales Rathaus" dient als Anschubfinanzierung für die Digitalisierungsprojekte der bayerischen Kommunen. Der Freistaat Bayern hat sich zum Ziel gesetzt, dass deutlich mehr als die geforderte Mindestanzahl an Online-Diensten in den Verwaltungen angeboten werden.

Auch die Digitalisierung in den Schulen wurde vorangetrieben. Die Gestaltung des digitalen Wandels an den Schulen und die Bereitstellung einer zeitgemäßen und pädagogisch begründeten IT-Ausstattung an allen Schulen sei eine der großen Zukunftsaufgaben in der Bildungspolitik. Der Bund und das Land Bayern stellen über den "DigitalPakt Schule 2019 bis 2024" einschließlich Zusatzvereinbarungen mehr als eine Milliarde Euro für die digitale Transformation an Schulen bereit. Mit dem Programm Bayerische Gigabitrichtlinie wird der Ausbau einer flächendeckenden Versorgung mit Gigabit-Bandbreiten - vor allem im ländlichen Raum - forciert. Gefördert werden Gemeinden, Gemeindezusammenschlüsse und Gemeindeverbände. Um die dezentrale Energiewende weiter voranzutreiben, haben auch im Jahr 2021 Gebäudeeigentümer von selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern Fördermittel aus dem bayerischen PV-Speicherprogramm erhalten.

Darüber hinaus wurden Zuschüsse für Aus- und Weiterbildungen der Kammern sowie für den Neubau von Schulungsstätten, für Forschungsvorhaben, für öffentliche touristische Infrastruktureinrichtungen und für Maßnahmen zur Qualifizierung und Arbeitsförderung gewährt, berichtet die Regierung. Die finanziellen Mittel wurden durch die Bayerische Staatsregierung bereitgestellt. Außerdem kamen Mittel des Bundes, des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Europäischen Sozialfonds in Unterfranken zum Einsatz. Weitere Informationen gibt es unter www.regierung.unterfranken.bayern.de. red