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Schlüsselfeld
Pumptrackanlage

Biker brauchen Geduld

Bürgermeister Johannes Krapp (CSU) würde sich wünschen, dass noch in diesem Jahr gebaut werden könnte. Doch er ist skeptisch: Aufgrund der besonderen Situation infolge der Corona-Krise hält er es für ...
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Bürgermeister Johannes Krapp (CSU) würde sich wünschen, dass noch in diesem Jahr gebaut werden könnte. Doch er ist skeptisch: Aufgrund der besonderen Situation infolge der Corona-Krise hält er es für realistisch, dass die im Stadtrat beschlossene Pumptrackanlage erst im kommenden Frühjahr fertig wird. So lange müssen sich Biker, Skater und alle, die sich dort mit fahrbaren Untersätzen sportlich betätigen wollen, gedulden.

In der jüngsten Sitzung wurde durch Stadtratsbeschluss der Bauplan auf den Weg gebracht. "Das Landratsamt will einen Bauantrag", sagte Bürgermeister Krapp. Zunächst habe man gedacht, dass die Freizeitanlage ohne diese Genehmigung erstellt werden könne. Sobald der Bescheid der Aufsichtsbehörde vorliegt, will die Stadt in die Ausschreibung für das 160 000-Euro-Projekt gehen. Die Stadt muss davon allerdings nur einen Anteil von 75 000 Euro aus dem eigenen Säckel bestreiten. Die übrigen Finanzmittel sollen über die LAG (Lokale Aktionsgruppe) fließen.

Flexibel nutzbare Bahnen

Entstehen wird die Anlage auf dem bisherigen Beachvolleyballplatz südöstlich der Stadthalle in Verlängerung des TSV-Parkplatzes. Auf einer Fläche von 2100 Quadratmetern wird das Gelände mit Wellen, Kurven und Neigungen modelliert. Nach der Vorstellung durch ein Fachunternehmen in der April-Sitzung werden die Bahnen - eine Fläche von etwa 570 Quadratmetern - in Asphalt angelegt.

Dies ist nach Aussage des Experten die vielseitigste Ausführung überhaupt, da sie mit den unterschiedlichsten Geräten - vom BMX-Rad über Inliner bis hin zum Cityroller - und von allen Altersgruppen befahren werden könne. See