Einstimmiges Votum: Bei der Generalversammlung des Feuerwehrvereins Stettfeld wurde die bisherige Spitze am Sonntag im Schulungsraum der Feuerwehr im Amt bestätigt. Zusätzlich wurden zwei Beisitzer neu ins Gremium gewählt.
Zuvor nutzte Vorsitzender Wolfgang Desch die Gelegenheit, um auf die Ereignisse des vergangenen Jahres zurückzublicken. Besonders erfreut zeigte er sich, dass sowohl der Barbetrieb an der Kirchweih als auch das Winterfest am See hervorragend angenommen worden seien. "Wir möchten versuchen, beides zu etablieren", erklärte er. Ebenso sei die Teilnahme mit drei Teams am "Mainathlon" in Eltmann eine gute Werbung für die Stettfelder Wehr gewesen.


Oft bei Unwetter ausgerückt

Kommandant David Amling freute sich, dass sich derzeit 44 Feuerwehrleute, darunter fünf Anwärter, aktiv einbringen. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 43 Einsätze zu verzeichnen, davon fünf Brände und 28 technische Hilfeleistungen, darunter zahlreiche Unwettereinsätze. Bei 428 Einsatzstunden entfielen rechnerisch 10,9 Stunden auf jeden Aktiven. "So ein Aufkommen hatten wir bisher noch nie!" Für das neue Jahr seien eine Leistungsabzeichen- und eine Truppmannprüfung sowie eine 24-Stunden-Übung geplant.
Um drei stimmberechtigte Beisitzer in die Vorstandschaft aufzunehmen, wie es ein Antrag gefordert hatte, wäre eine Satzungsänderung notwendig geworden. Deswegen gab es eine längere Diskussion. Joshua Amend erklärte für die Unterzeichner des Antrags, warum dieser Wunsch entstanden sei. "Wir möchten die Vorstandschaft unterstützen und Arbeit übernehmen", erklärte er. Die neuen Posten sollten eine Möglichkeit bieten, Ideen einzubringen und junge Leute an die Vorstandsarbeit heranzuführen.
Der Kassier Markus Fösel erklärte, dass mit den beiden Kommandanten bereits zwei Besitzer im Gremium vorhanden seien. "Wir haben die Vorstandschaft bei der Gründung absichtlich schlank aufgestellt, damit die Entscheidungswege kürzer werden", sagte er. Ähnlich sah es die Zweite Vorsitzende Sabine Bruchmann. Auch ohne Sitz in der Vereinsspitze sei eine Mitarbeit möglich. Bürgermeister Alfons Hartlieb (CSU) schlug vor, zwei Beisitzer ohne Stimmrecht in die Vorstandschaft zu wählen. "Dann kann man in zwei Jahren schauen und wenn es sich bewährt, kann die Satzung geändert werden."
Ein Vorschlag, der allgemein für gut erachtete wurde. Vorstand Wolfang Desch sagte: "Die Frage, die sich uns stellen muss, ist, was ist gut für den Verein, damit er gut funktioniert." Ein Einbringen in die Arbeit sei auch ohne Stimmrecht möglich, und so stellte er den Vorschlag Hartliebs zur Abstimmung, der von der Versammlung mit großer Mehrheit angenommen wurde. Zu Beisitzern wurden Joshua Amend und Marco Viering gewählt.
Als Vorsitzender leitet Wolfgang Desch weiterhin die Geschicke des Vereins. Ihm zur Seite steht Sabine Bruchmann. Als Kassier bringt sich Markus Fösel ein, als Schriftführer komplettiert Marco Schlee die engere Spitze. Die neuen Kassenprüfer sind Markus Schlee und Hans-Peter Roßhirt.
Bürgermeister Alfons Hartlieb überbrachte den Wehrleuten eine gute Nachricht. Voraussichtlich ab April werde Stettfeld ein neues Feuerwehrfahrzeug haben. Das Katastrophenschutzfahrzeug solle im Rahmen des Hochwasserschutzes Verwendung finden, erklärte er. "Das ist für die Feuerwehr und die Gemeinde ein absoluter Glücksgriff", zeigte sich der Bürgermeister erfreut. cz