Der alte und neue Kommandant der Feuerwehr Steinrod heißt Jürgen Thamm. Bei der Hauptversammlung im Schützenhaus wurde er einstimmig und ohne Gegenkandidat für wiederum sechs Jahre gewählt. Als sein Stellvertreter wurde Marcel Weinhold ebenso im Amt problemlos bestätigt. Das Amt des Kassenprüfers übernimmt Daniel Wins.

"Auf die Feuerwehr Steinrod ist wie immer Verlass", resümierte Kommandant Jürgen Thamm. Er verwies in seinem Bericht auf elf Einsätze im Jahr 2019, auf 406 Übungsstunden und 254 Einsatzstunden. "Und das alles im Ehrenamt", fügte er hinzu. Thamm erwähnte auch, dass in sechs Kindertagesstätten Brandschutzerziehung geleistet worden sei und 14 Übungen durchgeführt worden seien, unter anderem im ICE-Tunnel Reitersberg. Derzeit leisteten 43 Aktive ihren Dienst.

Ein Paradepferd der Feuerwehr ist die Nachwuchsarbeit. So berichtete Jugendwart Daniel Krautwurst über die Teilnahme an einigen Übungen. Stolz erzählte Kerstin Schmidt von den Aktivitäten mit der immerhin aus 27 Kindern bestehenden Kinderfeuerwehr. Sie erinnerte unter anderem an den 3. Platz bei der Löschi-Olympiade, an eine Hydrantenbegehung, an die Tombola beim Saulochfest und an eine Schulung über Gefahren. Der Bericht wurde mit großem Wohlwollen aufgenommen.

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Rüdiger Schmidt, sagte, der Verein habe 136 Mitglieder. Der Verein sei finanziell gesund. Er erinnerte an das vom Wetter begünstigte Saulochfest zu Pfingsten, das alljährliche Highlight in der Vereinsgeschichte, das mit unermüdlichem Einsatz der Mitglieder bewältigt werde. Schmidt blickte auch auf den Tag der Einheit, begangen mit den Freunden aus dem thüringischen Grümpen, zurück. "Es war ein recht interessantes Jahr", war Schmidts Resümee.

Rödentals Zweiter Bürgermeister Thomas Lesch (SPD) lobte den unermüdlichen Einsatz der Kameraden, insbesondere im Bereich Nachwuchs, dankte namens der Stadt und verurteilte die Übergriffe mancher Zeitgenossen auf Rettungskräfte, von denen man immer wieder hören und lesen müsse. "Kein Feuerwehrmann hat das verdient", meinte er.

Kreisbrandinspektor Stefan Zapf bezeichnete die Atmosphäre in der Feuerwehr als sehr warm. Es sei immer Verlass auf die Feuerwehr, sie sei ein wichtiger Baustein im Einsatzkonzept der Stadt Rödental. "Ihr leistest zudem tolle Jugend- und Kinderarbeit", meinte er. Zapf wusste, dass es 326 500 Aktive in Bayern gebe, die jährlich 240 000 Einsätze leisteten.

Grußworte sprachen auch seitens der Rödentaler Feuerwehr Rolf Wohlleben, der hervorragende Arbeit attestierte, und Udo Fischer aus Grümpen, für den die Freundschaft mit Steinrod wichtig ist.

Für 20 Jahre aktiven Dienst erhielten die Nadel in Silber Andreas Mücke und Marcel Weinhold, für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde ein Krug überreicht an Helmut Rosenbauer und für 60 Jahre an Werner Faber. Doris Weidner