"Das Jahr 2019 war für den TSV Mönchröden ein herausragendes Jahr" - das sagte Präsident Hans-Joachim Lieb anlässlich der Mitgliederversammlung im Sportheim. Lieb bezog sich dabei nicht nur auf die geselligen Ereignisse, sondern auch die sportlichen Erfolge.

Der Präsident verwies zunächst auf den Höhepunkt des vergangenes Jahres: die 150-Jahr-Feier, die mit großem Aufwand an einem Festwochenende ablief. Eine große Helferzahl sei laut Lieb notwendig gewesen, um gemeinsam die Feier zu bewältigen. An erster Stelle hat dabei, lobte Lieb, der Ideengeber und Motor, Peter Hantschel, gestanden.

Das zweite Großereignis war das gemeinsame Kinderfest mit der Schule, dem Heimatverein und dem Obst- und Gartenbauverein mit einem Festzug zum Sportplatz. Bei dieser Veranstaltung galt der Dank des Präsidenten der Hauptorganisatorin, Gerlinde Schwenk. Das nächste Highlight waren die Stadtmeisterschaften im Tennis. Die vierte Aktion lief mit dem Prinz-Albert-Lauf von der Ehrenburg aus zum Festzelt in Oeslau. "Es war alles sehr arbeitsaufwendig, doch das Ergebnis hat sich gelohnt", betonte Lieb.

Ein Traum am Wildpark

Auch Träume gingen und gehen in Erfüllung. Eine Fluchtlichtanlage auf dem Kunstrasenplatz wird baldmöglichst umgesetzt, die Planung für eine neue Anlage "Am Wildparkstation" kann beginnen - dank finanzieller Unterstützung des Freistaates Bayern. Zudem wurde die Leichtathletikanlage eingeweiht.

Ausführlich ging der Präsident auch auf die sportlichen Gegebenheiten ein. Er erinnerte an die Kreismeisterschaft im Hallenfußball, den Pokalsieg gegen Mitwitz, den Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Kreisliga und das gute Abschneiden der ersten Mannschaft. Im Jugendfußball auf dem Kleinfeld habe sich die Zusammenarbeit mit der SG Rödental, dem VfB Einberg und dem FC Oberwohlsbach bewährt.

Im Bereich Tennis wurde mit sieben Mannschaften am Spielbetrieb teilgenommen und die U 18 wurde oberfränkischer Meister. Das Kinder- und Abenteuerturnen hat sich gut entwickelt. Im Leichtathletik- und Wintersportbereich wurden wieder überragende Leistungen auf deutscher und internationaler Ebene erzielt. Die Schachabteilung konnte 2018 ihren Höhepunkt erreichen und spielte in der Bezirksliga, sie stieg allerdings 2019 ab. Die Abteilung der "Powerfrauen" wusste durch Ausflüge zu glänzen. Geplant ist, so Lieb, eine neue Gruppe mit der Bezeichnung "Boseln" zu bilden, die insbesondere für Senioren das Hallen-Eistockschießen anbietet soll. Ferner möchten die "Mönche" künftig mehr mit dem TTC Rödental zusammenarbeiten - um insbesondere Kindern Tischtennis näher zu bringen.

Das Resümee des Präsidenten: "Stolz können wir darauf sein, dass wir neben dem Breitensport, den wir als ungemein wichtig ansehen, auch jede Menge Leuchttürme in unseren Reihen haben." Hinzu kam, dass das letzte Jahr finanziell gut abgeschlossen wurde, wovon der Finanzbericht des Schatzmeisters und Vizepräsidenten Peter Marscheider zeugte. Seine Aussage: "Der Gesamtverein war stets in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen in allen Bereichen pünktlich nachzukommen."