Alle zwei Jahre gehen seit 2001 die Neudrossenfelder Europatage über die Bühne. Dabei wird nicht nur die Europamedaille Karl IV. der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) verliehen, sondern auch jeweils am Sonntag ein großes Fest mit den Bürgern gefeiert. Außerdem sorgten bisher wirtschaftspolitische Kolloquien für neue Geschäftsbeziehungen.

Heuer ist jedoch vieles anders. Wegen Corona müssen die Ausrichter, die Gemeinde Neudrossenfeld, der Landkreis Kulmbach, die IHK Bayreuth und die FEK als Initiatorin, ihr Programm sehr einschränken. Es wird lediglich am Samstag, 12. Juni, ein virtuelles Treffen geben, bei dem die Preisträger 2021 der Europa-Medaille geehrt werden. Dazu kommen virtuell noch ein Beitrag der IHK Bayreuth, voraussichtlich ein Eurojournalforum und mehrere Beiträge im Rahmen eines FEK-Europakolloquiums. Zu den Ausgezeichneten zählen heuer Laura Krainz-Leupold, Unternehmerin aus Weißenstadt, sowie Paolo Rumiz, italienischer Journalist aus Triest. Den FEK-Freiheitsring erhalten Sara Hoffmann-Cumani, Kommunikationsdesignerin und stark engagiert für das Europäische Parlament München, und Claudio Cumani, Astrophysiker und Mitglied des bayerischen Integrationsrates. Der Skulpturengarten, der die Konterfeis aller bisherigen Medaillenträger zeigt, soll erweitert werden. Es ist vorgesehen, die neu Geehrten anders als gewohnt nicht einzeln darzustellen, sondern Bildhauer Albrecht Volk hat die Idee, alle vier Köpfe auf einem Sandsteinwürfel zu verewigen, der sich dreht.

Erstmals gehört zu den Europatagen ein Malwettbewerb für alle Schüler von Schulen in der Region Bayreuth und Kulmbach. Es werden junge, kreative Köpfe gesucht, die zum Thema "Europa in Neudrossenfeld" ihre Gedanken einbringen. Nähere Informationen gibt es bei der Gemeinde Neudrossenfeld, Telefon 09203/9930. Für die besten Ideen gibt es Sachpreise und Zuschüsse für die Klassenkasse. hw